Liebe Blogleser, macht mir eine Riesenfreude und schreibt Kommentare. Ich freue mich drauf, Reaktionen von Euch zu bekommen.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Ausflug nach Chitre

Klopf, Klopf, Klopf! Dominik? Ayuda me por favor! Klopf, Klopf, Klopf! Genau so fing mein heutiger Tag an. Es war Generina. Sie klopfte an meine Tür und sagte: Dominik, bitte helfe mir! Ihr ging es ganz arg schlecht und sie brauchte meine Hilfe, denn ich musste für sie zur Apotheke gehen um ihr ein paar Tabletten zu holen. Natürlich war ich noch im Halbschlaf und habe gar nicht alles registriert. Trotzdem habe ich mich irgendwie dazu überwunden mich anzuziehen und mir ein Taxi zu nehmen, damit ich schnell zur Apotheke komme. Es ging auch relativ schnell. Innerhalb von 10 Minuten war ich wieder zuhause. Doch nun war ich nicht mehr müde und blieb einfach auf und habe ein wenig Generina betreut. Sie hat mittlerweile schon eine Tablette genommen und sie hat sich schlafen gelegt. Währenddessen habe ich mir Besen und Lappen geschnappt und habe ihre Arbeit erledigt. Ich habe Boden geputzt und habe Betten gerichtet und und und. Bis um kurz nach 10 Uhr. Dann kam Becky nach Hause und ich schlug vor, dass ich jetzt nach Chitré gehe. Becky war einverstanden. Dort an der Mall angekommen, schaute ich gleich nach meinem Panamahut. Zum Glück gab es ihn noch. Heute war er sogar 3 Dollar billiger. Das war der Grund, warum ich mir ihn gleich gekauft habe und er steht mir einwandfrei. Ich habe ihn gleich aufgesetzt. Ich schlenderte noch durch die Mall und habe im Supermarkt dort noch ein paar deutsche Biere gekauft, damit ich diese mal testen kann. Und ich kann euch wirklich sagen, das deutsche Bier ist hervorragend. Nachdem ich mir 3 Bier gekauft habe, ging es auch schon wieder Richtung Heimat, denn ich habe Generina versprochen, am Mittag auf sie aufzupassen. Ich ging wieder zum Busterminal und habe mir einen Bus nach Santiago genommen, der dermaßen voll war. Dieser Bus hat eine eigentliche Platzanzahl von knapp 30 Sitzen, doch der Busfahrer bekam nicht genug und hat immer mehr eingeladen, so dass wir knapp 50 Personen in dem kleinen Bus waren! Ich war froh, als wir wieder in Santiago angekommen sind. In Santiago angekommen, hat direkt vor unserem Bus die Feuerwehr die Straße geschnitten. Sie fuhr in Richtung Matchetazo. Doch sie fuhr daran vorbei. Als wir wieder ein wenig weiter gefahren sind, sahen wir, dass durch die extreme Hitze das Gras so trocken geworden ist, dass es leicht entzündet. So ist heute eine große Wiese hinter dem Supermarkt in Flammen gestanden. Damit dieses Feuer nicht unkontrolliert irgendwo hin zieht, kam die Feuerwehr und dämmte es ein. Zuhause angekommen, traf ich Generina an, die über keine Probleme mehr klagte und lachend durchs Haus tobte. Der Nachmittag verlief so, dass ich Musik gehört habe, Generina hat sich noch mal schlafen gelegt, Becky und Marlene, die heute wieder kam, die Preisliste für den Schulkiosk neu gemacht haben und Luis wie immer Fernseh schaute. Am Abend hatte ich dann dermaßen Hunger, da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen habe. Also beschloss ich zu KFC zu gehen, um dort meinen Lieblingssalat zu essen. Das ist ein Caesarsalat mit Hühnerbrust! Total lecker! Wieder zuhause angekommen, habe ich mich dann zusammen mit Generina ins Wohnzimmer gesetzt und haben Telenovela angeschaut. Um ca. 21.00 Uhr hörten wir dann ein Auto anrollen. Es war meine Mama, die aus Panama wieder zurück kam. Sie hat noch die Tochter von der Haushälterin von Evelyn mitgebracht. Diese wohnt die nächsten Tage bei uns in Santiago. Als dann die Telenovelas vorbei waren, verzog ich mich in mein Zimmer, wo ich mir seit langem mal wieder eine Folge "Two and a half men" gegönnt habe! Das war doch ein schöner Tag, findet ihr nicht auch?

Mittwoch, 15. Februar 2012

Dienstag => Valentinstag

An alle da draußen, einen wunderschönen Valentinstag! Ja, der Tag der Liebe und Zuneigung war heute. Auch ich habe das heute am eigenen Leib spüren dürfen. Als ich noch in meinen Träumen war, hat sich Generina erlaubt, eine Postkarte unter meiner Tür durchzuschieben auf der steht, dass ich für sie ein wunderbarer Freund bin und immer einen Platz bei ihr habe und sie mir einen wunderschönen Valentinstag wünscht! Ich fand das so süß, dass ich sie gleich knuddeln musste. Auch Becky, die heute wieder arbeiten war, hat mir am Mittag einen schönen Valentinstag gewünscht! Der Tag verlief so, dass ich heute Mittag mit meinem Papa aus Deutschland geskypt hat, da er etwas bekommen hat, was mich total neugierig gemacht hat und ich wollte sehen, wie es aussieht. Nach knapp 2 Stunden skypen war dann schon knapp 2.00 Uhr. Nach dem Duschen, Anziehen, Essen… wollte ich eigentlich schauen, dass ich um 3.00 Uhr los komme in Richtung Chitre, da ich in der Mall dort einen tollen Panamahut kaufen wollte. Doch Becky gab mir den Tipp erst morgen zu gehen, weil die Mall immer recht früh schließt. Becky und ich unterhielten uns noch ein wenig über Karneval, der von Freitag bis Dienstag ist. Karneval wird richtig toll werden. Sie erzählte mir, was alles abgehen wird. Wir werden am Freitag um 22.00 Uhr in Chitré sein, denn um genau 22.00 Uhr wird landesweit der Karneval starten. Das sieht so aus, dass extra dafür umgebaute Tanklastwagen mit Wasser gefüllt sind und diese rollen durch die Straßen. Der Sinn davon ist, dass auf dem Wagen dann Leute stehen und mit Feuerwehrschläuchen in die Menge spritzen. Deswegen ist es ein Grund, warum ich nicht meine Kamera mitnehmen darf, weil erstens dermaßen viel Wasser auf mich zukommt, und zweitens die Kriminalität so hoch ist. Karneval besteht aus: Wasser, Konfetti, Party, sehr viel Alkohol – und so dumm es sich anhört – sich übergeben! So wird immer das gleiche Programm sein und zwar 5 lange Tage lang. Unser Plan ist es, am Freitag nach Chitre zu gehen, in der selben Nacht wieder zurück zu fahren und am Samstag auf Sonntag in David zu feiern. Am Sonntag zurück nach Santiago und direkt weiter nach Penonome. Dort bleiben wir bis Montag und werden dann nach Ocú gehen. Am Dienstag wird dann vermutlich Panama-City dran sein und dann ist Karneval fertig. Es ist Tradition, dass die Panamesen das ganze Jahr lang Geld sammeln und alles an Karneval ausgeben. Ich bin gespannt, was auf mich zukommen wird! Deswegen nun schon mal ein kleiner Hinweis, von Freitag bis Dienstag kann unregelmäßig der Blog erscheinen! Nach unserer Unterhaltung habe ich mich ein wenig mit Generina ins Wohnzimmer gesetzt und Fernseh geschaut Dies ging bis in den Abend hinein, bis Becky und Luis auf einen Geburtstag gingen und mein Papa zum Taxi fahren. Also waren wir wieder für uns alleine und haben uns dann zu zweit einen schönen Abend gemacht, indem wir Musik gehört haben, geredet und Bilder angeschaut haben. Ein total toller Abend zu zweit! Als dann alle wieder nach Hause kamen, war natürlich der schöne Abend vorbei, denn Luis hat gleich wieder Terror gemacht und mein Papa ist ausgerastet. Also blieb uns nichts anderes übrig, als und eine gute Nacht zu wünschen und ins Bett zu gehen. Ich ging in mein Zimmer und habe dann noch ein wenig gechattet. Morgen möchte ich dann gleich morgens nach Chitre zu fahren. Ich freue mich schon!

Dienstag, 14. Februar 2012

Wochenbeginn

Und schon wieder bricht eine neue Woche herein. Das Wochenende ist Geschichte und nun ist wieder Alltag. Nach langem Ausschlafen ging mein Tag los wie eigentlich jeden Tag. Zuerst wurde gefrühstückt, dann geduscht und dann angezogen. Erst dann fiel mir auf, dass meine Mama noch in Panama war. Becky war wieder arbeiten, Papa auf einem Seminar, Generina putzte und Luis hat Fernseh geschaut. Der Tag selber war eigentlich nichts Besonderes. Am Nachmittag habe ich mit meinen Eltern in Deutschland geskypt. Danach habe ich Generina geholfen, ein wenig das Haus auf Vordermann zu bekommen. Währenddessen kam auch mein Papa heim und hat sich direkt dran gemacht, am neuen Haus zu arbeiten. Becky war mittlerweile heim gekommen und ist aber auch gleich wieder mit Luis gegangen. Sie waren auf einen Geburtstag eingeladen. Als ich dann am Nachmittag Langeweile verspürt habe, schlug ich vor, ins Kino zu gehen. Generina war gleich Feuer und Flamme und schon ging es los. Wir gingen in den Film "Jack und Jill". Dies ist eine total witzige Komödie für Jung und Alt. Er hatte sehr viele witzige Szenen. Der Film war so toll, dass ich ihn zuhause direkt noch einmal angeschaut habe, nur mit dem Unterschied, dass er diesmal auf Deutsch war. Nach dem Film habe ich noch eine Kleinigkeit zu Abend gegessen und habe mich auf den Weg ins Bett gemacht, da ich morgen nach Chitre möchte, um in der Mall dort ein wenig shoppen zu gehen.

Montag, 13. Februar 2012

Letzter Tag in Chiriqui

Heute war der für mich tollste Tag in Chiriqui, denn heute sind wir mit dem Privatboot von Rogers Papa gefahren.Becky und ich sind gemeinsam zum Buffetessen gegangen. Dies war in einem anderen Hotel in David. Es gab alles, von Rührei, über Gulasch, Steaks, Pancakes bis hin zu frisch gepressten Säften. Einfach total lecker! Direkt nach dem Essen war Zimmer räumen angesagt. Nach zwei tollen Nächten im Hotel ging es dann wieder los. Doch nicht direkt wieder nach Santiago, sondern erst einmal zum Haus von Rogers Eltern. Dort haben wir unser Gepäck verstaut und gingen unsere Badesachen anziehen. Anschließend ging es los in Richtung Boca Chica, eine Anlegestelle außerhalb Davids. Dort haben wir auf unser Boot gewartet, das auch ziemlich schnell da war. Als wir auf dem Boot waren, ging es erst einmal den Fluss entlang in Richtung Restaurant, wo wir zu Mittag gegessen haben. An der Anlegestelle angekommen, ging es steil bergauf zu einem Hotel. An der Spitze des Berges war dann auch schon das Restaurant. Die Brüder und Schwestern von Roger waren schon da. Zwischenzeitlich hat der Kapitän des Bootes noch andere Familienmitglieder abgeholt. Wir haben währenddessen unser Essen bestellt. Für mich gab es Spaghetti Carbonara, dazu einen Milchshake von der Orange. Total lecker! Nach dem Essen bin ich mit der ersten Fuhre in Richtung Strand gefahren. Der Kapitän gab Gas und dann waren wir schon da. Der Strand lang nur um den Berg herum. Alle beschrieben den Strand als wunderschön, doch was mich dann erblickte war pure Enttäuschung! Es war eine reine Dreckbrühe und der Strand war braun vor lauter Steinen. Zudem gab es keine Palmen und gar nichts Tolles. Das fand ich eigentlich ein wenig schade, aber trotzdem habe ich wie alle anderen gebadet. Wir haben im Wasser dann getrunken, gelacht, gespielt… Knapp eine Stunde später kam dann die 2. Fuhre vom Essen. Doch kurz nachdem sie angekommen waren, ging die erste Fuhre schon wieder. Auch Becky und Roger waren bei dieser Fuhre dabei. Ich hingegen blieb noch ein wenig im Wasser. Als das Boot wieder kam, haben wir uns gemütlich auf dem Boot verstreut und sind dann losgefahren. Eigentlich dachte ich, dass wir wieder an die Anlegestelle fahren, doch der Kapitän fuhr einfach vorbei. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass dort die Anlegestelle ist und er meinte, er weiß es, aber wir müssen nicht dort hin, sondern fahren direkt bis nach David, wo wir dann das Boot in einem Hafen abstellen. Die Fahrt ging ganze 45 Minuten lang. Es war total toll. Auch ich habe das ein oder andere mal eingreifen dürfen. Dies hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich auf den Entschluss gekommen, ebenfalls irgendwann mal einen Bootsführerschein zu machen. In David angekommen, haben wir das Boot angedockt und unser Gepäck entladen. Alles auf den Autos verstaut, ging es los in Richtung Heimat. Vorbei am Baseballstadion, wo gerade das Finale Chiriqui vs Panama Metro stattfand. Im Haus von Rogers Eltern angekommen, haben wir uns gerichtet und dann ging es ans Verabschieden. Alle haben mich gedrückt und lieb gehabt. Dann ging es Richtung Terminal. Dort angekommen, mussten wir zuerst Tickets kaufen für den Bus nach Santiago. Wir waren um 20.30 Uhr dort. Doch dann erfuhren wir, alle Busse sind schon voll und der nächste fährt erst um 22.45 Uhr. Na prima! Bis dahin sind es über 2 Stunden noch. Also haben wir uns wieder ins Auto gesetzt und sind heim gefahren, um dort noch was zu Abend zu essen. Später kam auch noch ein Freund von Roger dazu. Wir haben bis 22.20 Uhr geredet und gelacht, bis Rogers Freund uns freundlicherweise zum Terminal fuhr. Dort stand unser Bus schon bereit. Es war ein Doppeldecker. Wir hatten oben, ganz hinten 2 Plätze. Dann ging die Fahrt los. Alle ringsherum haben geschlafen, nur ich habe Musik gehört. Um 2.00 Uhr waren wir dann endlich in Santiago angekommen und bis wir ein Taxi hatten, war es dann 2.15 Uhr. Somit konnte ich dann um 2.30 Uhr ins Bett fallen und habe richtig toll geschlafen!

Sonntag, 12. Februar 2012

Tag 2 in Chiriqui

Und schon ist der 2. Tag in David vorbei. Der heutige Tag war total toll. Ich konnte in meinem super bequemen Bett bis knapp 10.00 Uhr schlafen, bis Becky mich über das Hoteltelefon anrief, um mir zu sagen, dass ich mich richten soll, da wir gehen müssen. Ich packte einige Sachen zusammen, da wir am Nachmittag an einen Fluss gingen und wir vorher nicht mehr zurück kommen ins Hotel. Als ich fertig war, riefen Becky und ich uns ein Taxi und fuhren zur Mall in David. Erst jetzt fiel mir auf, dass Roger fehlt und Becky meinte, dass er seit 5 Uhr schon arbeiten muss. Auf dem Weg zur Mall haben wir im Radio erfahren, dass die Indios erneut die Straßen dicht gemacht haben. Jetzt haben wir ein Problem! Wie kommen wir wieder nach Santiago? Entweder wir nehmen den Bus und müssen zur Not 2 oder 3 Tage warten, oder wir fliegen mit dem Flugzeug. Doch das haben wir jetzt erst einmal in den Hintergrund geschoben. An der Mall angekommen waren wir beide erst einmal ein wenig enttäuscht, da die Mall aus 10 Läden bestand und das war es dann...! In einem Laden konnte ich mir noch eine Badehose kaufen. Becky hat für sich nichts gefunden. Also nahmen wir wieder ein Taxi und fuhren mit diesem zum Haus von Rogers Eltern. Dort wurden wir gleich von Rogers Mama begrüßt und zum Essen eingeladen. Es gab Reis mit Hühnchen und weißen Bohnen. Dazu gab es ein Karottengemüse und zum Nachtisch gab es Kuchen und Milch. Total lecker! Eigentlich hätte Roger um 14 Uhr Feierabend gehabt, doch heute war so viel Stress auf der Arbeit, so dass er erst 2 Stunden später heim kam. Deswegen sind wir auch erst dementsprechend später los gekommen. Wir haben uns mit Rogers Mama unterhalten und zwischenzeitlich sind auch die Oma und der Onkel von ihm gekommen. Beide waren schon in Deutschland und wir haben uns über Deutschland unterhalten sowie über den Trip in die USA. Als Roger dann im Haus war, waren Becky und ich schon fertig angezogen für's Baden. Wir verabschiedeten uns und dann ging es los. Es ging über Berg und Tal, vorbei an einem LKW-Unfall. Dieser ist umgekippt und beide Anhänger ebenfalls. Die komplette Ladung ist den angrenzenden Hang hinunter gestürzt. Am Fluss angekommen, trafen wir die Brüder, Schwestern und Freunde von Roger. Sie saßen schon im Wasser und haben Bier getrunken. Wir haben uns zu ihnen gesellt und haben die Zeit so im Wasser bis zum Sonnenuntergang verbracht –3 Stunden lang, genauer gesagt. Das Wasser war herrlich warm. Wir hatten einiges zum Trinken und kleine Snacks und und und. Einfach zum wohl fühlen. Doch als die Nacht hereinbrach haben wir beschlossen uns auf den Weg zu machen. Wir fuhren zurück und wollten uns noch im Haus von einem Freund von Roger zusammensetzen. Doch auf dem Weg zurück kamen wir wieder am Unfall vorbei und da waren die Helfer gerade dran, den LKW zu bergen. Deswegen war die Straße nun voll gesperrt. Da der Abschleppwagen dies nicht alleine geschafft hat, hat die Polizei kurzerhand einen LKW, der nur 3 Autos weiter hinten gewartet hat, angeheuert und dieser hat mit Stahlketten den Anhänger wieder aufgerichtet. Dann war die Straße wieder frei und wir konnten weiter. Am Haus angekommen, haben uns erst einmal 2 tolle Rottweiler begrüßt. Sie gingen mir bis zum Bauchnabel, aber richtig süße Tiere. Wir haben uns dort noch ein wenig zusammengesetzt und Baseball geschaut und nebenher haben wir vor dem Haus den Grill aufgebaut und haben ein paar Steaks daraufgelegt. Doch Becky, Roger und ich gingen bald schon wieder, da die beiden müde waren und lieber noch eine Pizza essen gehen wollten. Also haben wir auf dem Heimweg noch eine Pizza für die zwei geholt und sind dann ab ins Hotel. Im Hotel habe ich dann ein wenig Fernseher geschaut, als es klopfte und Becky meinte, dass ich die Pizza voll essen könne, weil sie keinen Hunger mehr haben. Also hatte ich auch mein Abendessen... Morgen wird dann die Rückfahrt nach Santiago sein und zuvor werden wir noch an einen Strand gehen und mit dem Privatboot von Rogers Papa auf das Meer fahren. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet!

Samstag, 11. Februar 2012

Ausflug nach David


Mein heutiger Tag soll mal wieder etwas Besonderes werden! Becky hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, mit ihr nach David zu gehen, denn sie möchte in David ein wenig entspannen, bevor sie am Montag wieder arbeiten gehen muss. Sie will shoppen gehen, Kino gehen, Essen gehen, spielen gehen, … Heute Morgen, als ich aufgewacht bin, war dann zuhause erst einmal die Kacke am dampfen. Luis hat in seiner Fernsehersucht einfach etwas über Generina behauptet, was niemals so war. Becky bekam dies mit und hat Generina zur Rede gestellt. Generina versuchte die ganze Zeit ihre Unschuld zu beweisen, doch Becky glaubte ihr einfach nicht. Generina wurde wütend und hat sich in ihrem Zimmer eingeschlossen, wo sie fix und fertig ihren Morgen verbracht hat. Als Becky dann weg war, ging ich zu Generina und beruhigte sie. Sie meinte, sie habe soeben entschieden, dass sie noch diesen Monat kündigen will. Ich war geschockt und versuchte es ihr auszureden. Nachdem ich mit meinem deutschen Papa darüber geredet habe und wir eine Lösung gefunden haben, wie Generina bis spätestens Juni dableiben kann, ging es steil bergauf. Unser Deal zog bei ihr und sie hat sich entschieden, bis Juni zu bleiben, aber dann wird sie eine neue Arbeitsstelle suchen. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum sie wechseln will, sondern es geht auch um die Bezahlung. Als sich am frühen Mittag dann wieder alle beruhigt haben, habe ich angefangen meinen Koffer zu packen. Um 15.00 Uhr war es dann soweit. Becky und ich gingen, doch meine Mama hat uns gefahren, da wir entschieden haben oder besser gesagt, ich entschieden habe, dass wir mit dem Bus fahren, da Beckys Auto wirklich ein richtig fetter Spritfresser ist! Wir haben uns aufgemacht zum Terminal, wo die Busse nach David abfahren. Dort angekommen, hat man uns gesagt, dass zurzeit dort keine Busse abfahren. Wir sollen am richtigen Terminal schauen. Dort angekommen, haben wir auch schnell den Bus gefunden. Allerdings war dies kein Reisebus, wie es normal ist, sondern ein kleiner ungemütlicher Bus, wo so voll gequetscht wurde, dass man teilweise 3 Stunden lang seinen Sitz mit einer anderen Person noch teilen musste. Ich habe zum Glück direkt neben dem Fahrer einen Platz bekommen, habe aber trotzdem meinen Sitzplatz teilen müssen, so dass ich fast keinen Platz hatte und das 3 Stunden lang. Nach den 3 Stunden Fahrt, spürte ich meine Beine und mein Hinterteil nicht mehr. Am Terminal in David angekommen wurden wir direkt von der Schwester von Beckys Freund abgeholt und wurden dann in ihr Haus gefahren, wo Becky und ich uns noch einen witzigen Film mit Adam Sandler angeschaut haben. Nach dem Film hatte wir alle Hunger und haben uns entschieden, Essen zu gehen. Der Mann von der Schwester von Beckys Freund, schlug vor, im Casino essen zu gehen. Also gingen wir ins Casino, wo wir uns ins Restaurant gesetzt haben. Wir haben uns Essen bestellt, getrunken, Baseballfinale angeschaut und später noch gespielt. Zu Essen gab es als Vorspeise Nachos mit Hühnchen und ich habe mir als Hauptgang den Piraten Cheese Burger herausgesucht. Nachdem wir auch fertig gespielt haben, ging es weiter, zum Haus von den Eltern von Beckys Freund. Damit ich nicht immer um 40 Ecken herum reden muss, der Freund von Becky heißt Roger, wird aber ausgesprochen = Rocher! Wir gingen in das Haus der Eltern von Roger. Dort haben wir Roger und seine Mama beim Baseballschauen angetroffen. Nach kurzem Hallo, gab es auch schon wieder ein schnelles Tschüß, da Becky und Roger ins Bett wollten. Sie fragten mich, ob ich einverstanden bin, ebenfalls wie sie im Hotel zu schlafen, da sie nirgends wo ein Bett für mich haben. Ich sagte zu und wir fuhren zum Hotel Iberia. Dort hab ich ein wunderschönes Zimmer bekommen, mit LCD Fernseher und tollem Bad! Morgen werden wir in der Mall von David shoppen gehen und abends das Kino besuchen! Zudem werden wir Morgen einen Rio, also Fluss besuchen gehen, wo wir auch schwimmen können! Das wird bestimmt witzig!

Freitag, 10. Februar 2012

Bocas ist wieder verschoben

Leider musste ich heute morgen, direkt nachdem ich aufgewacht bin, feststellen, dass AFS die Reise nach Bocas auf ein noch nicht bekanntes Datum im März verschoben hat. Grund sind immer noch die Indios. Trotz Abkommen blieben viele Indios trotzdem auf den Straßen und protestieren weiterhin. Leider war das ein schlechter Anfang in den Tag. In der Küche war Generina gerade dabei etwas zu kochen. Hinter dem Haus hörte ich ein Geräusch – die Fensterbauer waren da und haben die Fenster und die Tür eingebaut. Nun endlich nimmt das Haus Gestalt an und wir können bald beginnen mit dem anstreichen. Nach dem Essen entschied ich mich  mit Generina loszuziehen und in der Stadt in einen Elektronikladen zu gehen, wo ich mir einen neuen Kopfhörer gekauft habe, da meiner gestern leider kaputt gegangen ist. Nun habe ich einen tollen gefunden, mit dem ich überaus zufrieden bin. Nachdem ich Generina nach Hause gebracht habe, ging ich direkt weiter in den Supermarkt, um mir dort wieder einen Vorrat an Wasser zu kaufen. In letzter Zeit habe ich immer öfters das Verlangen nach Wasser mit Gas bekommen. Nachdem ich zuhause das Wasser abgeladen und verstaut hatte, ging es direkt weiter auf die Straße, denn dort hat Luis gerade wieder versucht Fahrrad zu fahren. Doch heute hatte er ein richtiges Tief, so dass er sein Fahrrad einfach weggeschmissen hat und auf das Fahrrad eingeschlagen hat. Somit war das heutige Training abgebrochen und Becky schloss das Fahrrad weg. Da Luis so ausgerastet ist, hat sie ihm ein Fernsehverbot gegeben, das aber wiederum nach 15 Minuten aufgehoben wurde... So verbrachte er den Abend doch noch vor dem Fernseher. Ich habe zusammen mit Generina, meiner Mama, die heute wieder aus Panama gekommen ist, und Becky Fernseh geschaut. Generina hat sich dann um 21.30 Uhr ins Bett verabschiedet  und meine Mama sowie Becky haben es bis 24.00 Uhr ausgehalten. Ich jedoch habe mich schon um 23.00 Uhr verzogen, da ich noch ein wenig chatten wollte.  Zwischendurch konnte ich noch eine Folge “The Big Bang Theory” anschauen.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Protestfreier Tag


Der heutige Mittwoch, ist ein besonderer Mittwoch! Denn ab heute sind alle Proteste zwischen Regierung und Indios vorbei. Die Unterzeichnung eines Abkommens gestern in Panama City, hat dazu geführt, dass die Indios die Straßensperren wieder auflösen und dass die Regierung keine Mienen in den Indio Lagern errichtet. Mein Tag begann, als ich etwas an meine Tür hämmern hörte. Ich ging aus meinem Zimmer und sah Becky, wie sie den Boden wischt. Das kam mir ein wenig komisch vor. Sie hat plötzlich den ganzen Boden gewaschen mit einem “Spezial-Cocktail” aus Ammoniak, Limone und Salz. Dies soll einen neuen Wind ins Haus bringen. Damit es noch besser riecht, hat sie in jedem Zimmer 2 Räucherstäbchen angebracht und diese angezündet. So roch das ganze Haus danach wie ein Weihnachtskeks mit Zimt. Aber doch immer dieser Ammoniakgeruch. Generina hat nebenher gekocht und ich mich gerichtet. Es gab heute Reis mit Linsen und Hühnchen, doch ich habe mir heute mal ein Spezialessen gegönnt. Es gab heute, Tomatenreis mit Linsen. War eine total leckere Überraschung. Nach dem Essen habe ich angefangen, das Auto von Becky zu waschen, da sie mich darum gebeten hat. Ihr Auto war dermaßen eingedreckt! Nach der Reinigung funkelte das Auto wie ein neuer Stern. Den Nachmittag habe ich dann zusammen mit Generina im Wohnzimmer verbracht, indem wir ein wenig Fernseher geschaut haben. Am frühen Abend bin ich allerdings mit Generina los gezogen, denn wir haben in einem großen Baumarkt in Santiago nach einer Luftpumpe geschaut, denn die Luftpumpe, die mit meiner Luftmatratze geliefert wurde, hat leider Gottes einen Schlag erlitten und ist in sich zusammen gesackt. Auf gut Deutsch, Ihr ist die Luft ausgegangen oder auch, Sie hat verreggerles gemacht! Also musste eine neue Pumpe her, ohne jeglichen Schnick Schnack von wegen Batterie oder für die Steckdose. Bei der neuen kann man zeigen, ob man Mucki´s hat oder nicht! Wieder zuhause angekommen, haben wir sie natürlich gleich ausprobiert und sie funktioniert einwandfrei. Auf den zweiten Blick habe ich erkannt, das die Pumpe aus Deutschland stammt und dann dachte ich mir schon, die gute alte Deutsche Marke! Am frühen Abend, bevor die Dämmerung einbrach, haben wir uns entschieden, also Becky, Luis und ich, ein wenig mit dem Fahrrad auf der Straße zu fahren, da wir zurzeit dabei sind, Luis das Fahrradfahren bei zu bringen, Doch leider vergebens. Nicht 2 Meter kann er alleine fahren und das nach fast 3 Monaten üben. Doch wir haben geprobt bis uns das Licht ausgegangen war. Dann haben wir uns wieder in Richtung Haus gemacht, uns vor den Fernseher gesetzt und haben Telenovela angeschaut. Währenddessen habe ich mir ein wunderschönes, erfrischendes, kaltes und superleckeres deutsches alkoholfreies Bier gegönnt. Dies habe ich letztens im Supermarkt entdeckt. Es ist von der Firma Erdinger! Das zischte! Nachdem ich es geleert habe, war ich richtig zufrieden. Als dann auch die Telenovelas fertig waren, haben wir uns in unsere Zimmer verkrochen, wo ich noch ein paar Folgen von The Big Bang Theory angeschaut habe! Total witzig und so habe ich dann meinen restlichen Abend verbracht!

Mittwoch, 8. Februar 2012

Mitte der Woche!

Und schon wieder ist fast die halbe Woche um! Mein heutiger Tag war eigentlich nicht so spannend. Er begann heute Morgen, als ich meinem Papa geholfen habe hinter dem Haus die Fenster zu richten, die dann später ins neue Haus sollen. Doch dann kam ein Problem auf. Die Maurer haben nicht sauber geschafft und haben Kurven gebaut, so dass die Fenster nun lose stehen. Nun haben wir eben eine Lösung finden müssen und die lautet: Löcher bohren und so fixieren. Doch mein Papa hat nicht lange weiter machen können. Zum ersten ist ihm der Bohrer abgebrochen und zweitens sind die Dübel ausgegangen. Solange mein Papa einkaufen war, habe ich mich geduscht und gerichtet. Der Mittag war nicht sehr aufregend. Generina und ich haben die Wohnung geputzt, haben 100-mal die Spielzeuge von Luis aus dem Wohnzimmer getragen und haben Luis das Fahrradfahren beigebracht. Doch das war eine Kunst für sich. Luis hat sich nicht richtig konzentriert und hatte die ganze Zeit Wahnvorstellungen, er hat mehr herumgezappelt, als sich aufs Fahrradfahren zu konzentrieren. Als Luis dann schon 100-mal abgestiegen war vom Fahrrad, hatte er keine Lust mehr und setzte sich wieder vor den Fernseher. Generina und ich haben uns ins Kino verzogen, wo wir einen Film angeschaut haben, in dem es um einen Hai geht, der Urlauber auf einer kleinen Insel aufgespürt hat und einen nach dem anderen auffrisst. Total eklig der Film und wir würden ihn am besten nicht mehr sehen wollen! Der Film hatte nicht einmal ein Happy End, denn zum Schluss waren alle tot. Nach dem Kino haben Generina und ich entschieden, wieder heim zu gehen, weil erstens ihre Telenovelas kommen und zweitens, Becky hat Nacho gekocht und wir hatten alle Hunger. Also haben wir zuhause dann lecker Nacho gegessen und nebenher TV geschaut. Nach unserem Abendprogramm haben wir uns in die Zimmer verkrochen. Ich habe angefangen mit ein paar Freunden zu chatten und kurz nachdem ich begonnen habe, gab es einen lauten Schlag und der Strom war weg. Als ich nach draußen geschaut habe, sah ich, dass der Transformator direkt vor unserem Haus explodiert ist. Das passiert, wenn eine Überspannung entsteht. Fast eine Stunde war der Strom weg und in meinem Zimmer wurde es heißer, weil der Ventilator ebenfalls ausgefallen war. Doch als es dann nach einer Stunde wieder funktionierte und das auch nur, weil Techniker einen neuen Transformator montiert haben, wurde ich wieder gekühlt und die Sorgen schwanden von wegen, ich habe bald keinen Strom im Laptop mehr und kann keinen Blog schreiben... Doch alles wurde gut und so hatte mein Tag dann ein Happy End und nicht so wie der grausame Film!

Dienstag, 7. Februar 2012

Mein “Bomben” Tag

Der heutige Tag war wirklich sehr speziell. Alles begann heute Morgen, als ich aufgewacht bin, da war wieder Generina da. Das hat mich richtig gefreut! Nach dem Frühstücken fragte mich Generina ganz lieb, ob ich ihr helfen würde, die Erbsen aus den Hüllen zu pulen, damit sie die Erbsen später verkochen kann. Natürlich habe ich ihr geholfen. Diese Arbeit ging fast 2 Stunden lang, denn es war sehr viel zu tun. Am Mittag habe ich geholfen das Haus aufzuräumen, doch als wir fertig waren, konnten wir gerade wieder von vorne beginnen, denn Luis meinte, er könne all seine Spielzeuge im Wohnzimmer verteilen und dann auch noch vor lauter Herumalbern das Essen herunter schmeißen. Nach dem Aufräumen entschied ich mich loszuziehen und beim großen Supermarkt etwas Wasser mit Gas zu kaufen, denn danach war mir total. Also holte ich ein Taxi und fuhr an den Stadtrand. Doch kurz vor der Panamericana wurden wir durch eine Polizeiabsperrung angehalten. Ich stieg aus um zu schauen, was los ist. An der Straße angekommen, sah ich wie die Indios auf der Straße stehen und selbstgebaute Bomben in die Tankstelle werfen, ebenso auf den McDonalds und die Polizisten. Einige Autos sind dabei ausgebrannt und an der Tankstelle war Explosionsgefahr. Doch meine Frage war nun, wie komme ich auf die andere Straßenseite. Ich ging ein wenig weg vom Geschehen und dann geriet ich zu einem Polizisten, denn ich sehr gut kenne. Er war auch schon öfters bei uns zuhause. Zu ihm ging ich und fragte ihn, wir ich die andere Straßenseite erreiche. Er meinte nur, eigentlich gar nicht, weil das zu gefährlich ist. Doch nach kurzem überlegen sagte er zu mir, er hätte eine Idee. Er holte 3 weitere Kollegen und diese haben sich um mich herumgestellt. Sie waren geschützt mit Metallkonstruktionen die helfen, um sich von anfliegende Sachen zu schützen. Wie gesagt, war ich dann zwischen 4 Polizisten und so brachten sie mich sicher zum Supermarkt. Natürlich wurde ich zuvor nach Waffen untersucht, denn heute weiß man ja nie, wer was macht. Auf dem Weg zum Supermarkt haben wir noch einige Bomben gehört, die in der Nähe hoch gingen. Unter anderem ist auch eine Autobombe explodiert, wo 3 Polizisten schwer verletzt wurden. Als ich meine Sachen eingekauft habe, ging das ganze Spiel wieder rückwärts, nur dass 2 Indios dann versucht haben, meinen “Begleitschutz” anzugreifen. Aber die Indios sind nicht nur in Santiago. In ganz Panama richten sie ihr Unheil an. Sie entzünden Häuser, lassen Autos explodieren und ermorden Leute. An der ganzen Unruhe ist natürlich nur einer schuld! Der Präsident! Und was macht man, wenn jemand auf einen sauer ist? Abhauen! Der Präsident flüchtete nach Mexico und hat sich dort verschanzt. Nun müssen die Panamesen es unter Kontrolle bekommen. Doch die Kriege sind nicht das einzigste Problem. Ein anderes Problem ist, durch die Straßensperren kommen nach Panama-City keine Lebensmittel und kein Benzin. So sind viele Tankstellen in Panama-City schon trocken und die Lebensmittel werden immer teurer. Am Abend, als dann die Nachrichten kamen, sahen wir, wie in Santiago die Unruhe aussah, in Panama-City ist eine Polizeistation abgebrannt und in Chiriqui sind Autobomben explodiert und einige Menschen sind dabei umgekommen. Echt grausam, was hier zurzeit passiert! Als am Abend dann in Santiago alles vorbei war, entschieden Becky und ich ins Kino zu gehen. Zudem kamen noch eine Freundin von Becky mit sowie Generina und Luis. Nach dem Kino habe ich mich entschieden, zum Abendessen einfach ein paar Pommes aus dem Backofen zu essen. Das war total lecker. Während Generina und ich gegessen haben, haben sich Becky und Luis gerichtet, da sie diese Nacht bei der Freundin von Becky übernachten werden. Als dann die Telenovela fertig war ging ich in mein Zimmer und schaute noch einen witzigen Film an.

Montag, 6. Februar 2012

Mein erster Tag als 18 Jähriger

Mein heutiger Tag war mal wieder total lasch! Zuerst einmal habe ich den halben Tag verschlafen, weil ich ja erst um 5.30 Uhr ins Bett gekommen bin und deshalb sehr müde war. Somit habe ich bis kurz vor 13.00 Uhr geschlafen. Als ich dann munter war und meine Familie begrüßt habe merkte ich, dass meine Mama fehlt. Sie ist heute Morgen nach Panama City gefahren und bleibt dort vermutlich eine Woche. Becky lag noch im Bett und hat geschlafen. Mein Papa war Taxi fahren und Marlene hat ihre Sachen gepackt, weil sie gehen musste. Also machte ich mir mein Frühstück und ging wieder in mein Zimmer, wo ich dann mit meinem Papa gechattet habe und nebenher einige neue Bilder heruntergeladen und auf den PC gemacht habe. Ich werde sie in den nächsten Tagen in meinen Blog einstellen. Der Mittag verlief total lahm, weil Becky und Luis nun auch weg waren. Sie gingen zu einem Geburtstag und kamen erst am späten Abend wieder zurück. Was blieb mir da mehr übrig als Fernseher zu schauen und noch ein wenig zu schlafen? Am Abend kamen dann wieder alle zurück. Becky mit Luis, mein Papa und auch Marlene. Nur meine Mama fehlte noch. Sie kamen, während ich im Wohnzimmer auf unserem reparierten Fernseher deutsches Fußball anschaute. Es war toll, mal wieder deutsche Mannschaften spielen zu sehen. Doch trotzdem habe ich vom Abend nicht mehr viel mitbekommen können, da wir uns ins Wohnzimmer gesetzt haben und eine Musikshow von Kindern anschauten. Nach dieser Sendung haben sich dann alle in ihre Zimmer verzogen. Da war ich schon ein wenig traurig, dass dieser Tag so lahm war. Zuerst mein Geburtstag und dann der Tag danach... Wie soll es weiter gehen? Zum Glück ist morgen wieder Generina da und nächstes Wochenende ist Bocas. Darauf freue ich mich schon unheimlich!

Sonntag, 5. Februar 2012

Mein Geburtstag! Endlich 18!

Ich kann es kaum glauben, ich bin 18 geworden! Als ich nach panamesischer Zeit Geburtstag hatte, habe ich noch schnell mit meinen Eltern in Deutschland geskypt, denn sie wollten mir gratulieren und haben mir gleichzeitig ihr Geschenk überreicht (Gutschein per E-Mail). Zuerst meinten sie, sie wissen nicht ob es mir gefällt, doch als ich es gesehen habe, blieb mir die Luft weg... Ich habe von meinen Eltern 3 Gutscheine bekommen, um in einem echten Flugsimulator einer Boeing 737 zu fliegen und das insgesamt eine Stunde lang. Dies ist ein Kindheitstraum von mir. Es war schon immer mein Wunsch, mal selber ein Flugzeug zu fliegen und nun ist der Moment gekommen. Ich darf entscheiden, was mit dem Flugzeug passiert. Natürlich war ich nun richtig aufgedreht und konnte nicht schlafen. Am Morgen, als ich mein Zimmer verlassen habe, stand Generina davor und hat geputzt. Sie fiel mir gleich um den Hals und hat mich begrüßt mit: Guten Morgen Senor Dominik! Denn mit 18 darf man sich "Senor" nennen. Das hat mir sehr gut gefallen! Doch leider blieb es dabei, dass nur Generina mir gratuliert hat. Meine Eltern und Becky sind an mir vorbeigelaufen und haben so getan, als wäre nichts. Sie wünschten mir einen guten Morgen und fragten, wie es geht. Am Mittag ungefähr kam plötzlich meine Mama auf mich zu und sagte zu mir: “OHHHH, du hast ja heute Geburtstag! Alles Gute!” Das hat mir schon gesagt, dass sie meinen Geburtstag vergessen hatte. Dies hörte Becky und zack stand Becky ebenfalls bereit und gratulierte mir. Dann fehlte nur noch mein Papa, der gerade beschäftigt war mit seine Bild weiter zu machen. Leider war mittags überhaupt nicht schön. Meine Mama und Becky gingen weg um irgendetwas zu erledigen und mein Papa malte und die Kinder schauten Fernseher. Also blieb mir nichts anderes übrig und ich verbrachte meinen Geburtstag in meinem Zimmer. Zwischendurch habe ich noch von der Reinigung meinen Anzug geholt, den ich abends für die Hochzeit brauchte. Kurz vor 7 gab es zuhause dann Hektik. Wir mussten uns ganz schnell anziehen, damit wir rechtzeitig zur Hochzeit kamen. Doch als wir alle fertig waren und ins Auto einsteigen wollten, sahen wir, dass das Pferdegespann mit der Braut noch im Hof zuhause steht. Die Hektik fuhr ein wenig herunter. Also gingen wir wieder ins Haus hinein und dann kam noch Elizer dazu. Dieser hat sich mit meinem Papa unterhalten. Plötzlich kommt Luis ins Zimmer und meinte, "Dominik hat heute Geburtstag". Ich sah es den Augen meines Papas an, dass er es vergessen hatte und sich schuldig gefühlt hat. Beide haben mir dann noch gratuliert. Um 19.30 Uhr ging dann die Kutsche los. Um 20.00 Uhr fing dann der Gottesdienst an. 1 1/2 Stunden ging die Kirche. Ich habe zwischenzeitlich Luis heim gebracht und bin wieder zurück gekommen. Dann ging es mit Polizei entgegen der Einbahnstraße in Richtung Stadttheater. Dort war dann die Hochzeitsparty. Viele schön gedeckte Tische und ein herrliches Buffet ließ die Party eröffnen. Es gab tolle Spiele und unter anderem hat Becky den Brautstrauß gefangen und ich habe einen kleinen Geldbund gefangen, den der Bäutigam geworfen hat. Es wurde getanzt, gelacht, gegessen, getrunken, …. Um 23 Uhr verabschiedete sich meine Mama, da sie zu müde war. Ich blieb mit Becky da und dachte “eigentlich”, dass ich spätestens um 2 oder 3 zuhause bin. Doch dem war nicht. Die Party ging bis 5 Uhr morgens, wobei alle noch ohne Musik zusammen saßen und getrunken haben. Becky war nach dieser Nacht total dicht und ich war "dicht", weil ich nicht schlafen konnte. Ich war so müde, und durfte nicht. Getrunken habe ich an dem Abend nur ein wenig Wein, da ich genau wusste, dass Becky sich die Kante gibt und ich sie heim bringen muss. So kam es dann auch, und als wir zuhause ankamen, war es 5.30 Uhr. Ich war total fertig und bin "tot" in mein Bett gefallen! Das war mein 18. Geburtstag....

Freitag, 3. Februar 2012

Mein letzter minderjähriger Tag!

WOW, wie die Zeit doch vergeht! 17 schöne Jahre sind vorbei und nun bin ich bald volljährig und das ist was ganz Besonderes. Aber noch ist es ja nicht soweit! Noch ist mein letzter Tag, an dem ich minderjährig bin. Doch der war eigentlich so gestaltet, wie alle anderen Tage nun mal auch. Als ich heute Morgen aufgewacht und aufgestanden bin, habe ich erfahren, dass Marlene in ihr Haus gefahren ist und somit Generina und ich den ganzen Tag alleine daheim sein werden. Fand ich toll, denn irgendwie hat es langsam genervt mit Marlene. Doch wir haben nicht lange zuhause verbracht, denn wir haben den Anruf von Becky erhalten, wir müssen in ein Geschäft gehen, wo ich mir für morgen ein Sakko sowie eine Anzugshose und ein Hemd ausleihen muss. Also gingen wir dort hin und haben auch schnell das Passende für mich gefunden. Doch leider gab es kein passendes Hemd für mich, also musste ich losziehen mit Generina und mir noch ein Hemd kaufen.Wieder zuhause habe ich dann Generina geholfen ein wenig zu putzen und zu kochen, doch putzen mussten wir nicht viel und gekocht war schnell. Also haben wir heute Mittag ein wenig Fernseher geschaut. Am Nachmittag haben wir uns dann entschieden, ein paar Bilder auf meinem PC anzuschauen, bis meine Eltern wieder aus Panama City kamen. Dort war heute Mittag die Beerdigung von dem Bruder meines Papas und deshalb kamen sie erst heute Abend. Sie haben noch den Sohn von Evelyn mitgebracht. Luis kam dann auch wieder von seinem Papa heim. Zuhause haben dann Juan Antonito und Luis zusammen gespielt bis es Abendessen gab. Es gab heute Kartoffelbrei mit Eiern und Karotten. Total lecker! Eigentlich wollten Generina und ich am Abend die Telenovelas anschauen, doch leider funktionierte unser Fernseher nicht und so mussten wir uns halt was anderes überlegen. Meine Eltern und die Kinder sind schlafen gegangen, Becky ist zu Freundinnen gegangen und Generina und ich haben uns im Wohnzimmer unterhalten. Dann um 22.00 Uhr ging auch Generina schlafen und somit war der letzte Tag meiner Minderjährigkeit vorbei. Ich wollte allerdings noch länger ausharren und blieb wach, bis ich auch nach panamaischer Zeit 18 bin! Ich bin nun so glücklich!

Donnerstag, 2. Februar 2012

Bocas nun endgültig verschoben!

Wie ihr an der Überschrift schon lesen könnt, war der heutige Tag ein richtig schlimmer für mich. Direkt nach dem Aufstehen musste ich von einem AFS-Freund erfahren, dass Bocas verschoben wurde, da die Indios nun an vielen Standorten die Straßen blockieren. Ich war natürlich zuerst sehr traurig, denn ich kann nun mein 18. Geburtstag "nur" mit meiner Familie feiern und muss abends noch zu einer Hochzeit... Der Tag sonst verlief total lahm. Meine Mittagsbeschäftigung war, Generina zu helfen das Mittagessen zu kochen. Es gab Reis mit Linsen gemischt und dazu von mir gemachte Eierkuchen mit Zwiebeln, Tomaten und Würstchen. Absolut Klasse! Direkt nach dem Essen habe ich mich an die Arbeit gemacht, in unserem neuen Haus und im Garten ein wenig sauber zu machen, da dort überall Schmutz lag. Da das mein Papa sowieso demnächst hätte machen müssen, habe ich mir die Zeit eben genommen und habe das Haus rausgeputzt. Am Nachmittag habe ich dann zusammen mit Generina das Haus auf Vordermann gebracht. Wir haben Fenster geputzt, Boden geputzt, gebügelt und vieles mehr. Doch am Nachmittag ging ich zusammen mit ihr zum großen Supermarkt, um für sie einen Bikini zu kaufen. Ich habe mit ihr vereinbart, dass wir mal zusammen ins Decameron gehen. Da hat sie mir dann gestanden, dass sie keinen Bikini hat, da sie noch nie einen gebraucht hat. Ich habe auch erfahren warum: Sie kann nicht schwimmen. Sie hat es noch nie gelernt und ich habe ihr angeboten, ihr das Schwimmen beizubringen. Generina hat dann im Einkaufszentrum einen wunderschönen Bikini gefunden. Wieder zuhause angekommen, haben wir uns dann in das Wohnzimmer gesetzt und haben noch ein wenig Fernseher geschaut, doch sie musste bald wieder aufstehen, da sie noch einiges zu bügeln hatte. Als dann die Telenovelas vorbei waren, waren wir beide müde und gingen dann in Richtung Bett. Leider musste der Tag heute mit einem traurigen Ereignis enden. Doch zum Glück findet ja Bocas vom 12. bis 14 Februar statt. Wäre halt nur zu schön gewesen, meinen 18. Geburtstag wirklich in der Karibik zu feiern...

AFS Camp


Heute, 6 Monate nach Ankunft fand das AFS Mid-Stay Cap statt. Also genau heute. Alles begann am Morgen, als mal wieder mein Wecker klingelte und ich um 6.30 Uhr pünktlich aufgewacht bin. Nach Duschen, Richten, Essen, habe ich mir um 7.10 Uhr ein Taxi gerufen, das mich dann zum Terminal gefahren hat, denn von dort mussten wir per Bus nach Chitre fahren. Dort angekommen, haben wir am Terminal gewartet, doch irgendwie wollte niemand kommen. Mit 15 Minuten Verspätung kam dann endlich unsere AFS-Betreuerin, die auch mit uns das Camp durchgeführt hat. Nachdem wir fast vollzählig waren, fuhren wir mit 45 Minuten Verspätung zum Hotel, wo wir dann die anderen antrafen. Ich habe wieder gute alte Freunde sehen können, die ich eigentlich nicht so oft sehe, da sie zu weit weg wohnen. Nachdem uns der Innenhof von Hotel bekannt gemacht worden ist und wir auch in einem Sitzkreis unsere erste Erläuterung aufgefasst haben, ging es an die Gruppengespräche. Zuerst war Santiago dran, so dass wir ziemlich schnell fertig waren. Die Gruppen, die nicht dran waren, konnten sich im Hotelpool vergnügen. Das war dann richtig toll, denn es gab Rutschen. Das hat dann den Spaßfaktor noch einmal ein wenig angehoben. Um 12.00 Uhr hat man für uns auch noch ein Mittagessen zu Verfügung gestellt. Es gab Hamburger mit Pommes. Nachdem dann alle satt waren - oder auch nicht... - , durften wir um 14.00 Uhr gehen, doch mit Sonderberechtigung gingen wir schon um 12.30 Uhr, da ein Freund aus Penenome noch Hunger hatte und ich mit ihm, einem anderen Freund aus Las Tablas und 2 Mädels aus Penenome zum McDonalds gegangen sind. Nachdem sich alle mit Fastfood vollgestopft haben, setzten wir uns zusammen gedrückt in ein Taxi, mit dem wir dann in die Mall gefahren sind. Dort haben wir auch andere AFSler wieder angetroffen. Wir haben ein wenig geshoppt, Fotos gemacht, gelacht, ausgeruht. Einfach alles, was man in so einer Mall macht. Um 15.00 Uhr gingen wir dann aber wieder, da wir unsere Busse bekommen wollten. Ich wollte auch schnell heim kommen, denn heute hat ja Becky Geburtstag. Zuhause angekommen merkte ich, dass alle Autos noch weg sind. Wo sind denn alle? Im Haus habe ich erfahren, dass die ganze Familie bis Freitag in Panama-City bleibt und Becky ihren Geburtstag dort feiert. So haben Generina, Marlene, Darlenys und ich uns einen netten Abend mit Fernsehen gemacht. Mitten beim Fernsehen bekam ich eine Nachricht von Leonie per BlackBerry, dass sie mir leider schlechte Nachrichten ausrichten muss. Bocas steht auf der Kippe. Sie meinte, Indios würden eine Straßensperre machen und somit kein Auto und keinen Bus durchlassen. Kurz darauf habe ich es auch in den Nachrichten gesehen. Das sind ca. 2000 Indios, die auf der Straße schlafen – und damit kein Auto und kein Bus durchkommt, haben sie Bäume gefällt und auf die Straße geschmissen und Reifen aufgetürmt und haben diese angezündet. Nun ist die Frage, wie lange geht es denn noch? Die Straßensperre besteht nun schon 2 Wochen lang, doch heute war der extremste Tag! Selbst die Polizei ist gegen die Indios wehrlos. Das hat meine tolle Stimmung natürlich bedenklich in den Boden sinken lassen! Nun steht mein Geburtstag in der Karibik wieder auf der Kippe... Also so einen unsicheren Geburtstag hatte ich noch nie und wird wahrscheinlich auch nur in Panama so sein! Nun bin ich auf morgen gespannt, welche Nachricht ich erhalte. Wir alle hoffen ja, dass sie morgen die Straßensperre aufheben werden, weil heute so ein extremer Tag war!