Liebe Blogleser, macht mir eine Riesenfreude und schreibt Kommentare. Ich freue mich drauf, Reaktionen von Euch zu bekommen.

Donnerstag, 15. März 2012

Donnerstag – Der heißeste Tag der Woche!

Heute habe ich wieder entschieden in die Schule zu gehen, denn ich fühlte mich wieder fit. Damit mir heute nicht so langweilig wurde, habe ich mir gleich einmal mein deutsches Spanisch-Lernbuch eingepackt, um in der Schule wenigstens darin lernen zu können. In der Schule haben sich meine Klassenkameraden erkundigt wie es mir heute geht. Ich setzte mich auf meinen Platz und bevor ich noch meine Sachen heraus nehmen konnte, kam eine Mitschülerin ins Klassenzimmer und meinte, dass wir heute schon um 12.00 Uhr Schule aus haben, denn 3 Lehrer sind krank. Das hat mir ja gerade gepasst, denn der Morgen entwickelte sich wieder zu einem schweren Morgen, denn es wurde immer heißer und heißer und war fast nicht mehr auszuhalten. Zuhause angekommen, habe ich mir gleich erst einmal eine kalte Dusche genommen und die tat so richtig gut. Den Mittag verbrachte ich dann in meinem Bett, weil es einfach zu heiß war um etwas zu tun. Im Garten stieg unser Thermometer auf über 55 Grad an! Das war einfach viel zu heiß! So heiß, dass sogar mein Computer gestreikt hat. Er brachte immer die Fehlermeldung, dass der Computer aus Sicherheitsgründen heruntergefahren wird, da eine zu hohe Temperatur besteht. "Na prima", dachte ich mir nur. Somit verbrachte ich einfach den Mittag in meinem Zimmer, Vorhänge zu, Ventilator auf höchste Stufe und einfach still da liegen und mit dem Handy Musik hören. Dann bin ich auch ein wenig eingeschlafen. Doch nicht lange. Am Nachmittag, als ich dann wieder wach war, war es schon ein wenig erträglicher. Das Thermometer ist auf 42 Grad gesunken. Zwar nicht viel, aber man merkte deutlich den Unterschied. Mein Computer hat auch nicht mehr gestreikt. Ihm hat das jetzige Klima wieder gefallen. Am Abend habe ich dann ein wenig mit Generina geplaudert. Wir haben uns in den noch bestehenden Schuppen hinter dem Haus gesetzt und geredet. Als dann so langsam die Dämmerung einbrach, gingen wir nach Santiago. Wir wollten in einen Laden namens “Todo a Dollar!” (alles ein Dollar) gehen. Wir blieben aber nicht lange in der Stadt, denn Generina wollte zuhause im Fernsehen ihre Telenovelas anschauen. Zuhause bin ich nochmals duschen gegangen und dann haben wir uns beide auf die Couch “gemümmelt” und haben Fernseher geschaut. Doch um 21.00 Uhr gingen wir beide ins Bett, denn ich habe morgen wieder Schule und Generina muss arbeiten!

Mittwoch, 14. März 2012

Mein Mittwoch

Kaum zu glaube, aber wahr! Die Woche ist fast schon wieder halb rum. Da es mir gestern nicht so gut ging und auch in der Nacht nicht, beschloss ich gestern, dass ich heute daheim bleibe. Zum Glück, denn am Morgen hatte ich noch ein paar Probleme, diese haben sich dann aber im Laufe des Morgens verflüchtigt. So konnte der Tag doch noch was werden. Am Vormittag habe ich dann zusammen mit Generina das Mittagessen gekocht. Es gab Reis mit Gemüse und Schweinsohren. Na Mahlzeit...! Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Also ging ich los zum Chino und besorgte mir Mehl und Milch und machte mir zuhause leckere Pfannkuchen mit Käse. Die waren so lecker, dass Generina gleich 3 Pfannkuchen gegessen hat und ich habe gerade mal 2 geschafft. Mit meinem Mittagessen habe ich dann auch noch meiner Mama eine Idee gegeben. Sie meinte, das wäre doch ein Verkaufsschlager für den Schulkiosk! Sie schrieb sich gleich alles auf wie man es macht, was man dazu braucht und andere Variationen. Ich genoss währenddessen meine Pfannkuchen. Nach meinem Mittagessen habe ich dann zusammen mit Generina Luis in die Schule gebracht, da Becky geschlafen hat. Heute ging es ihr so mies! Als wir dann wieder zuhause waren, machte ich mich daran, mit meinen Eltern in Deutschland zu skypen, denn ich wollte mal wieder meine Mama sehen. Die letzte Zeit habe ich leider immer nur mit meinem Papa skypen können. Wir erzählten einiges! Nach dem Skypen habe ich dann mit Generina ein kleines Projekt gestartet. Sie will sich ein Album anlegen, von ihr, von mir und dem Jahr, in dem ich da war. Dazu haben wir dann den ganzen Abend damit verbracht, Bilder herauszusuchen. Doch das war nicht ganz leicht, denn viele Foto haben ihr dann nicht ganz gepasst und andere waren unscharf und so ging es weiter. Irgendwann haben wir dann abgebrochen, denn wir hatten beide schon viereckige Augen. Ich beschoss dann in mein Bett zu gehen, weil ich morgen wieder Schule habe.

Dienstag, 13. März 2012

Kranker Tag

Und mal wieder hat mich leider eine Grippe erwischt. Alles begann, als ich heute morgen wieder um 6.00 Uhr meinen Wecker hörte. Wie immer, stand ich auf, richtete mich, duschte mich und ging in die Schule. In der Schule angekommen, habe ich mich auch soweit gut gefühlt. Ich machte den ersten Unterricht mit, danach den Gottesdienst. Dort machten wir heute den Kreuzweg von Jesus. In unsere Kirche in der Schule, sind verschiedene Bilder aufgehängt, von dem Bau des Kreuzes, über die Kreuzigung bis hin zur Auferstehung Jesus. Eine Menschenkette versammelte sich und lief in der Kirche herum. Der erste hatte ein Kreuz und lief zu dem Bild. Nach einer kleinen Geschichte und einem Lied, ging es zum anderen Bild. 14 mal wurde dies durch geführt, bis hin zur Auferstehung. Nach dem Gottesdienst, ging es weiter mit Unterricht. Wir hatten Informatik und nach der Pause mein “Hassfach” Doch in der Pause begann dann alles. Ich merkte, wie es mir von Minute zu Minute immer schlechter wurde. Es wurde so schlecht, bis ich auf das Klo rennen musste um mich zu übergeben! Von hier ab ging es nur noch Berg ab. Ich ließ mir dann später eine Entschuldigung ausstellen und ging Heim! Zuhause habe ich mich dann zum Schonen gelegt. Es gab Tee und Fernseher. Eigentlich wollte ich schlafen gehen, doch ein sehr interessantes Fußballspiel im Fernseher behielt mich wach. Es war das Fußballspiel FC Bayern München vs FC Basel. Ein sehr tolles Spiel und auch das Endergebnis war schön. 7 : 0 für Bayern. Das hat sogar die Panamesen beeindruckt. Doch nach dem Spiel hatte ich dann keine Kraft mehr und musste ins Bett. So habe ich dann den ganzen restlichen Mittag bis rein in den Abend geschlafen und habe mich danach leider nicht besser gefühlt. Am Abend musste ich mich dann leider nochmals übergeben. Das war für mich das Zeichen, das ich morgen nochmal zuhause bleibe und mich schone. Zudem war mir hier klar, das ich heute nichts mehr Essen werde. Also legte ich mich wieder in mein Bett, wo ich dann mit schöner Musik ein wenig geschlafen habe! Am späten Abend habe ich dann in der kurzen Aufwachphase meinen Blog geschrieben und bin danach schon wieder in meine Träume gefallen!

Montag, 12. März 2012

Wochenbeginn

Da heute Nacht Deniz bei mir übernachtet hat und dieser sehr früh gehen wollte, stand dieser um 7.30 Uhr auf. Er richtete sich und weckte mich auf und bedankte sich für alles. Das war natürlich kein Problem. Ich habe ihm dann ein Taxi gerufen und mit diesem ist er dann zum Terminal gefahren. Doch nun war ich schon wach und konnte nicht mehr schlafen. Ich räumte die Matratze wieder auf und ging wieder in mein Zimmer. Dann hörte ich auch schon, wie Generina heim kam. Ich ging gleich zu ihr und redete mit ihr. Danach verzog ich mich wieder in mein Zimmer, denn ich wollte meine Bocas Bilder bearbeiten und ins Internet laden. Das habe ich dann auch geschafft, doch dann kam meine Mama mit einem anderen Mann in mein Zimmer und meinte, dass sie mal schnell was mit meinem Bett machen wollen. Ich räumte also meine Bett ab. Der Mann zerlegte auf einmal mein Bett und ich war ein wenig verwundert. Dann erklärte meine Mama, dass dies eine Überraschung ist und ich nun ein neues Bett bekomme. Ich bekomme das alte Bett von Luis. Das alte Bett wird repariert und wird nach Panama gebracht. Nachdem das neue Bett aufgebaut war, war Probeliegen angesagt und ich fühlte mich wohl. Denn das jetzige Bett ist nicht so hart wie das Alte. Der Mittag verlief dann ein wenig ruhig. Ich habe mit Generina im Wohnzimmer geredet, habe gegessen und habe mein Zimmer aufgeräumt. Dann am Nachmittag, habe ich ein Monsterprojekt gestartet. Ich habe mich hingesetzt und habe einen großen Blog über alle drei Bocas Tage geschrieben. Also bitte nicht nach diesem Blog aufhören sondern weiter runter scrollen. Das Blogschreiben hat mir dann leider den ganzen Nachmittag und den Abend geklaut. Nachdem ich fertig war mit Blog schreiben, habe ich mich noch ein wenig ins Wohnzimmer gesetzt, denn dort habe ich zusammen mit Generina eine Sendung angeschaut. Als diese dann fertig war und die Telenovela danach ebenfalls, ging ich ins Bett, denn morgen habe ich ja wieder Schule!

Mein Ausflug nach Bocas del Toro

Tag 1:
Nun endlich ist es soweit. Mein Nachholgeburtstag kann beginnen. Ich habe mir bis um 23.30 Uhr die Zeit vertrieben, bis ich dann um 23.40 Uhr mit meiner Mama los ging zum Terminal, um dort einen anderen Austauschschüler aus Deutschland abzuholen. Dieser kam mit dem Bus aus Panama um 23.45 Uhr an. Wir mussten uns also richtig beeilen, denn eigentlich fährt unser Bus genau jetzt ab. Wir kamen um 23.50 Uhr am anderen Terminal an und Deniz und ich stiegen aus. Wir schnappten unsere Koffer und warteten im Restaurant. Um kurz vor Mitternacht bekamen wir dann einen Anruf von AFS, dass der Bus Verspätung hat und dass er in ca. 15 Minuten da sein wird. Also warteten wir. Als dann 30 Minuten vorbei waren, haben wir angerufen, um zu fragen wann sie endlich kommen. Sie meinten, sie stehen im Stau und es dauert nochmals 30 Minuten. Mit knapp 1 1/2 Stunden Verspätung kamen sie bei uns an. Es waren schon 3 Austauschschüler im Bus. Diese kommen von Panama-City, Chitré und Las Tablas. Unser Gepäck wurde auf den Bus geschnallt und dann ging es los in Richtung David, wo wir dann einen weiteren deutschen Austauschschüler und seine Mama eingeladen haben. Wir benötigten fast 4 Stunden bis David. In dieser Zeit habe ich, so wie die anderen auch, “wenig” geschlafen! In David angekommen, haben wir morgens um 5.00 Uhr in dem Restaurant, in dem wir Lukas und seine Mama angeholt haben, gegessen. Es gab typisch panamesisches Essen. Anschließend fuhren wir los in Richtung Bocas. Doch von David bis Bocas sind es nochmals 3 Stunden. So kamen wir morgens um 8.00 Uhr in Bocas an. Doch dort angekommen, waren wir alle etwas enttäuscht. Denn irgendwie sah die Gegend sehr dreckig aus. Wir stiegen also in ein Taxiboot und fuhren auf eine Insel Namens Isla Colon. Auf dem Weg dorthin haben wir auch ein Frachthafen gesehen, der der Firma Chiquita gehört. Zudem stand ein Schiff von Chiquita Niederlande da. So war uns gleich klar, die Bananen von Chiquita kommen zu 90 % aus Panama oder Costa Rica. Dann, nach 20 Minuten Schiffsfahrt, kamen wir auf der Isla Colon an. Dann waren wir schon alle ein wenig erstaunt, dass es hier drüben doch sehr toll aussieht. Wir verließen das Taxiboot und gingen auf die Straße. Dort hat auf uns dann auch schon ein Transportbus gewartet, der uns zu unserem Hostel gebracht hat. Dort angekommen, haben wir unsere Zimmer bezogen. Wir Jungs hatten ein Zimmer mit 4 Hochbetten und einer kleinen Küche. Die Mädels hatten ein etwas kleineres Zimmer. Als wir dann unsere Zimmer bezogen hatten ging es auch schon los zur ersten Reise. Der gleiche Bus, der uns zum Hostel gebracht hat, hat uns zuallererst zu einer Guft gebracht. La Gruta heißt sie. Dies ist eine kleine Gruft, wo Fledermäuse zu sehen sind. Zudem entspringt in der Gruft ein kleiner Bach. Da es in der Gruft sehr dunkel war, haben wir alle Taschenlampen bekommen. So konnten wir unseren Weg ausleuchten. Wir haben viele Fledermäuse gesehen. Ein wenig unheimlich war es schon, denn nach eigener Erfahrung, müssen auch die Fledermäuse mal ihre Geschäfte verrichten. Also haben wir uns auf den Rückweg gemacht und sind wieder zum Bus gefahren. Dieser hat uns dann noch ein klein wenig weiter gefahren, wo wir dann an einem kleinen Strand in ein Boot gestiegen sind, um mit diesem an einen anderen Strand zu fahren. Dies war schon ein klein wenig wie ein Karibikstrand, aber auch wirklich nur ein klein wenig. Dieser Strand heißt Playa Estrella (Sternstrand), denn dort kann man im Wasser sehr viele Seesterne finden. Wir haben den halben Nachmittag am Strand verbracht. Als es dann langsam dunkel wurde, haben wir beschlossen, wieder ins Hostal zu gehen, denn wir wollten am Abend meinen Geburtstag nachfeiern und das in einer Discothek. Am Hostel angekommen, haben wir uns gerichtet und sind gemeinsam in ein tolles Restaurant gegangen, mitten in der Stadt / Dorf. Wir hatten die Wahl zwischen Pizza, Pasta, Salat oder Suppen. Ich habe mir heute mal wieder Spaghetti Alfredo gegönnt. Wie ihr ja schon wisst, habe ich schon mal Pasta Alfredo gegessen und das war so lecker! Die anderen haben Spaghetti Carbonara oder Pizza gegessen. Nach dem Essen bin ich aufgestanden und habe alles bezahlt, denn ich wollte sie zu meinem Geburtstag einladen. Alle haben sich darüber so gefreut, dass sie anschließend mitten im Restaurant für mich zum Geburtstag gesungen haben. Das hat mich sehr gefreut! Wir blieben noch ein wenig und haben geplaudert, bevor es los ging zum Abendprogramm. Der Tag endete dann mit einem Besuch in einer Discothek, wo wir alle gefeiert haben. Dies ging bis tief in die Nacht. Natürlich haben wir nachts dann im Zimmer noch weiter gemacht. Dies war heute schon einmal ein sehr schöner Tag!
Tag 2:
Nach dieser langen und schönen Nacht ging es heute gerade weiter. Direkt nach dem Frühstück ging es los zum Hafen, wo auf uns das Boot gewartet hat, das uns zuerst zum Dolphin Bay gebracht hat. Dazu fuhren wir zu einer anderen Insel. Dort in der Bucht befinden sich sehr viele freie Delfine, die sich dort zeigen. An der Bucht angekommen, sahen wir auch sofort die ersten Delfine und es war so schön. Es waren teilweise ganze Gruppen, die aus dem Wasser sprangen. Ein Delfin war sogar sehr zutraulich und kam an unser Boot, wo wir dann diesen auch streicheln konnten. Es war ein tolles Gefühl, einen Delfin in freier Wildbahn zu streicheln und vor allem sehen zu können. Wir haben 30 Minuten am Dolphin Bay ausgehalten, bis wir weiter fuhren zu einer anderen Insel. Doch bevor wir dort ankamen, hielten wir auf dem Meer an. Wir sahen direkt unter uns einen Korallenboden. Wir entschieden uns, dort schnorcheln zu gehen. Lukas ist auch gleich reingesprungen und ist ein wenig im Meer herum geschwommen. Wir haben auch am Boden noch Seesterne gefunden. Doch plötzlich hat unser Bootsfahrer einen Schrei getan und hat Lukas aufgefordert, so schnell wie möglich das Wasser zu verlassen. Wir wussten nicht warum. Er meinte, es sei ein Scherz, doch dann sahen wir auf einmal alle was Schwarzes im Wasser. Dieses bewegte sich. Der Bootsfahrer meinte, es sei ein sehr großer Rochen und die seien sehr gefährlich! Nun spürten wir alle die Gefahr und haben ganz schnell Lukas aus dem Wasser gezogen. Wir machten uns natürlich auch gleich weiter an unseren eigentlichen Schnorchelplatz. Doch bevor wir schnorcheln gingen, haben wir in einem Restaurant unser Mittagessen vorbestellt. Ich habe mir Nudeln mit Hühnchen herausgesucht. Als das Essen bestellt war, ging es raus auf Meer. Wir bekamen alle unsere Brillen und Luftrohr und dann ging es ins Wasser. Es waren sehr viele Menschen da zum schnorcheln. Als ich dann das erste Mal untergetaucht bin, war ich ein wenig enttäuscht. Es war nicht wirklich ein Korallenboden, sondern es waren eher Meerpflanzen zu sehen. Nur vereinzelt gab es Korallenfelsen. Aber nach und nach hat mich auch das alles fasziniert, denn es war schon ein sehr schönes Bild, wie sich die ganzen Fische durch die Pflanzen bewegen und die Pflanzen sich im Wasserstrom bewegen. Es ist wie ein riesengroßes Aquarium. Fast eine Stunde haben wir im Wasser geschnorchelt. Dann konnten wir alle nicht mehr, weil uns die Puste buchstäblich aus dem Leib gepustet war. Also sprangen wir wieder alle aufs Boot und dann ging es zum Restaurant, wo unser Essen nicht lange auf sich warten ließ. Doch wir waren alle ein wenig enttäuscht, denn das Essen ist im Preis-Leistungsverhältnis voll durchgefallen. Denn der Preis war viel zu hoch, für das was geliefert wurde. Nach dem Essen ging es dann gleich weiter an eine andere Insel. Insel Numero 3 für heute. Wir besuchten einen Nationalpark namens Red Frog (Roter Frosch). Der Rote Frosch ist der giftigste Frosch der Welt. Nach Erzählungen haben früher die Indios die Frösche gefangen, zerstampft und Pfeile in den Fröschesaft getaucht. Mit diesen Pfeilen haben sie dann Jagd auf Tiere gemacht. Da dieser Saft so giftig ist, haben sie auch immer die Tiere getötet. Denn alleine ein Tropfen reicht, um einen Elefanten zu töten. Auf der Insel  haben wir auch mehrere Indiokinder gesehen, die rote Frösche in der Hand hielten. Im Park angekommen, haben wir uns gleich an den Red Frog Strand gemacht. Dieser Strand ist wegen seinen Wellen so berühmt. Am Strand  wurden wir auch gleich von den 5 Meter hohen Wellen begrüßt. Wir stürzten uns in die Wellen. Das war so toll, wie diese starken Wellen uns umwarfen. Wir haben fast 2 Stunden auf der Insel verbracht. Anschließend haben wir dann noch eine kleine Dschungelwanderung gemacht und haben dabei Tukane, Leguane, Spinnen, Schlangen,… gesehen. Nun machten wir uns auf den Weg wieder zurück auf die Isla Colón. Dort haben wir uns zuerst auf den Weg gemacht in einen Hotelpool, um uns zu erfrischen und danach gleich ins Hostel. Dort haben wir uns dann auch umgezogen für unser Abendprogramm. Um 20.00 Uhr gingen wir zuerst in eine Pizzeria und haben dort vorzüglichste Pizza gegessen. Nach dem Essen mussten wir noch einmal zurück zum Hostel, denn wir mussten unseren Beteuer abholen. Wir besorgten uns noch ein wenig Bier und Wein und haben im Zimmer ein wenig getrunken. Wir waren alle schon ein wenig angetrunken, als wir uns dann auf den Weg in die Disco machten. Wir feierten sehr lange. Der ein oder andere wurde im Laufe des Abend dann noch ein wenig betrunkener, aber nicht alle! Wir machten uns dann um 2 Uhr morgens auf den Weg nach Hause. Doch wir dachten nicht ans Aufhören. Wir haben dann noch ein wenig bei uns im Zimmer gefeiert. Doch um 3.00 Uhr morgens wollten wir alle ins Bett. Auch heute war wieder ein wunderschöner Tag!
Tag 3:
Und schon bricht Tag 3 heran. Leider auch unser Abreisetag wieder. Wir richteten uns alle und machten uns auf den Weg zum Frühstücken. Wir frühstückten in einem Restaurant im Stadtzentrum. Wir blieben 2 Stunden dort und haben uns unterhalten. Anschließend machten wir uns auf den Weg mit dem Fahrrad. Wir haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind mit diesen am Ufer entlang gefahren. Doch leider nicht lange, denn wir mussten bald die Rückreise beginnen. Also fuhren wir zurück zum Hostel und haben unsere Koffer geholt und sie auf die Fahrräder geschnallt. Dann haben wir uns auf den Weg gemacht zum Hafen, wo wir unsere Fahrräder abgegeben und unser Gepäck ins Boot gestellt haben. Dann ging es los. Wir fuhren wieder 20 Minuten bis zum Festland. Dort angekommen, war dann der Karibikurlaub auch schon rum, denn dort sieht es einfach nicht so aus, wie man sich die Karibik vorstellt. Wir haben unser Gepäck wieder auf das Auto geschnallt und sind los gefahren. Wir haben uns dann auch alle wieder schlafen gelegt, denn wir hatten ja eine lange Busfahrt vor uns. Nach 2 Stunden Fahrt, haben wir nochmal einen kurzen Rast eingelegt und haben zu Mittag gegessen. Es gab Reis und Spaghetti und zum Mitnehmen Ohaltre. Das war dann für mich der letzte Halt vor Sanitago, denn den Rest bis Santiago habe ich geschlafen. In David haben wir noch zuvor Lukas und seine Mama heraus gelassen. Wir sind dann um 21.15 Uhr in Santiago angekommen. Wir haben uns auch auf dem schnellsten Weg zum Terminal gemacht. Dort angekommen, haben Deniz und ich feststellen müssen, das vor genau 15 Minuten der letzte Bus nach Panama gefahren ist. Jetzt hatten wir ein Problem. Also sind wir weiter gefahren zu mir nach Hause. Dort habe ich dann mit meiner Familie geredet und sind auf den Entschluss gekommen, dass Deniz heute Nacht bei uns schlafen kann. Denn der nächste Bus nach Panama wäre dann erst um 1 Uhr morgens gefahren und da ist es aber sehr gefährlich. Wir richteten ihm in meinem Zimmer ein Bett ein. Wir haben noch Bilder von unserer Bocas Reise angeschaut und haben uns dann schlafen gelegt. Dann waren auch schon 3 Tage herum. Leider! Es waren 3 ganz tolle Tag und ich freue mich schon heute, wenn ich in 6 Wochen erneut nach Bocas fahren darf.

Donnerstag, 8. März 2012

Letzter Schultag für diese Woche

Und auf geht es in den letzten Schultag vor meiner tollen Bocas Tour. Heute bin ich ein wenig später in die Schule gegangen, denn ich habe zuhause noch ein paar Sachen wegen Bocas regeln müssen, doch ich habe es geschafft, in der ersten Pause in der Schule zu sein. Dort angekommen hatte ich auch auf einmal richtig Lust dort zu sein. So vergingen die 6 Schulstunden schneller als gedacht. Und dann war ich auch schon wieder daheim wo ich dann anfangen konnte, alles hin zu richten. Angefangen habe ich mit bügeln, denn ich hatte einfach keine Klamotten mehr, die ich hätte mitnehmen können. Also habe ich mich dran gestellt und habe gebügelt wie der Weltmeister. Nach 2 Stunden habe ich es auch geschafft und ich hatte alles gebügelt. Dann ging es natürlich auch gleich weiter zum Koffer packen. Meine ganzen gebügelten Sachen, die ich schon eingeräumt hatte, habe ich also gerade wieder heraus nehmen können. Als dann auch dieser gepackt war, war ich froh, denn ab jetzt konnte die Reise starten. Doch leider muss ich noch 6 Stunden warten. Mein Bus wird um 23.45 Uhr losfahren und dann 7 Stunden brauchen, bis er ankommt. Das wird eine Lange Reise! Aber zum Glück ist Nachts und ich kann schlafen. Den Abend habe ich dann ein wenig unterschiedlich gestaltet. Eigentlich war geplant, das wir alle heute Abend ins Kino gehen, doch dann kam Becky was dazwischen, Generina musste zu ihrer Schwester und Marlene und ihre Kinder gingen einkaufen. Also habe ich mir mein alleiniges Programm gemacht. Ich habe ein wenig Fußball geschaut, anschließend Musik gehört und dann habe ich noch ein wenig am Computer gechattet. Was man eben so macht, um Zeit zu vertreiben. Das war auch schon der heutige Tag und leider kann ich euch die nächsten 3 Tage keine Blogs liefern, da es untersagt ist, auf so eine Reise einen Laptop mitzunehmen. Ist ja auch verständlich! Ich werde aber für euch viele schöne Bilder machen und werde dann alles in der kommenden Woche nachhohlen. Und nun gehe ich Genießen, Erholen und Geburtstag nachfeiern. Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und bis Montag wünsche ich euch Viel Spaß! Euer Dominik

Mittwoch, 7. März 2012

Glücksnachricht erhalten

Klappe die 3. Auch heute musste ich wieder um 6.00 Uhr aufstehen, um dann um kurz nach 7 Uhr in die Schule zu gehen. Heute hatte ich im Gegensatz zu gestern überhaupt keine Lust auf Schule! Zuerst hatten wir Spanisch, dann Informatik, Mathematik, Finanzunterricht, Projektstunde. Der beste Unterricht heute war eindeutig Informatik. Doch dann kamen immer noch 5 Stunden bis zum Schulschluss. Auch die habe ich dann herumbekommen, doch ich war sehr froh, als ich zuhause war. Da ich vormittags öfters etwas in meiner Hosentasche vibrieren gemerkt habe, habe ich dann zuhause gleich geschaut, was los ist. Es war mein Handy, das mir meine E-Mails angezeigt hat. Ich habe dann die Überschrift Bocas del Toro gelesen. Ich habe schon eine Vorfreude bekommen, dass die Reise nun demnächst ist. Als ich die Mail gelesen habe, war ich völlig sprachlos. Es stand drin, dass die Reise morgen Abend schon los geht und über das ganze Wochenende dauert. Wow, war das eine Überraschung! Deswegen war ich auch den restlichen Tag richtig froh. Ich habe am Mittag mit meinen Eltern noch schnell geskypt, habe meine Sachen geputzt, Fußball angeschaut,… Ein toller Nachmittag! Zudem habe ich dann am Nachmittag noch mit Generina reden können. Diese ist leider seit Montag etwas komisch, doch das hat sich heute Mittag gebessert. Doch leider musste sie am frühen Abend gehen, weil ihre Schwester ihre Hilfe braucht. Also war ich mit Becky, meiner Mama und Marlene alleine daheim. Luis schläft auswärts bei seinem Papa. Am Abend habe ich noch ein wenig Fernseher geschaut, Musik gehört und bin dann zeitig schlafen gegangen. Und morgen geht es endlich zu meiner verspäteten Geburtstagsfahrt! Ich freue mich so sehr!!!

Dienstag, 6. März 2012

Mein Baseballspiel

Nun endlich ist der Tag gekommen! Ich darf heute im Baseballstadion mithelfen. Aber wollen wir heute morgen beginnen. Wie jeden Tag musste ich um 6.00 Uhr meinen Wecker ertragen und danach mich richten, anziehen, frühstücken und dann kam der Schulbus. Doch heute war etwas ganz Besonders.... – heute hat es mal wieder geregnet. Heute hatte ich sogar irgendwie richtig Lust auf Schule! Der Unterricht ging bis 12.40 Uhr und dann bin ich gleich heim gefahren. Zuhause angekommen, habe ich mich auch direkt angezogen und habe Elizer angerufen, der allerdings meinte, dass das Spiel heute Mittag eher langweilig für mich ist. Also machten wir aus, dass ich heute Abend zum Spiel komme. Somit hatte ich nun den ganzen Mittag Zeit. Ich habe gegessen, ein wenig im Zimmer verbracht, Musik gehört, Mensch ärgere dich nicht gespielt,… Was man halt so macht, um die Zeit schnell vorbei gehen zu lassen. Um 17.00 Uhr ging es dann endlich los. Ich ging zuerst mit Marlene und Generina, die über dem Mittag beim Zahnarzt war, in die Innenstadt um dort ein wenig zu bummeln. Doch ich habe mich nur eine halbe Stunde angehängt und bin dann mit dem Taxi ins Baseball-Stadion gefahren. Dort wurde ich von vielen Polizisten begrüßt, die das Stadion absicherten. Ich rief Elizer an, da er ja schon den ganzen Tag im Stadion war. Es dauerte keine 2 Minuten und dann stand er schon da und hat mich mit ins Stadion genommen. Die Tribünen wurden noch geputzt und deswegen hat er mich mitgenommen in sein Büro. Dies ist ein kleines Zimmer direkt am Spielfeld. Elizer ist dafür zuständig, vor dem Spiel darauf zu achten, dass alles in Ordnung ist, gemacht wird und und und. Er ist also vor dem Spiel die wichtigste Person. Er musste oft raus auf das Spielfeld, wo er auch mich mit hin nahm. Ich hatte zum ersten mal die Möglichkeit, direkt auf dem Spielfeld zu stehen und das Stadion von unten zu fotografieren. Das war schon atemberaubend. Die Mannschaften waren auch schon da und machten sich warm. Ich drängelte mich einfach durch die Mannschaften, schaute ihnen zu, sprach mit ihnen, … Dann kurz vor dem Start wurde es bei allen ein wenig hektisch und deshalb verzog ich mich ins Büro zurück. Elizer kontrollierte das Spielfeld und übergab es dann an die 4 Schiedsrichter. Nun war er “unwichtig” geworden. Nun hat auch er sich vom Feld gemacht. Das Spiel begann. Wir unterhielten uns und plauderten über alles mögliche. Irgendwann kamen wir auf das Thema Bälle. Er meinte, er müsse kurz wohin. Doch ich merkte, er holte aus einem anderen Zimmer etwas. Dann, als eine Runde vorbei war vom Spiel, ging er ganz schnell auf das Spielfeld zum Kapitän von Veraguas und gab ihm einen Ball. Dann kam er zurück und gab mir den Ball. Er sagte mir, dass diese 3 Spieler, die unterschrieben haben, erstens 3 Nationalspieler aus Panama sind und 2. sind das 3 Spieler, die er nach Deutschland geholt hat. In seinen 17 Jahren in Dortmund war er Bundestrainer von der Baseballmannschaft Dortmund. Als sein Team mal auseinanderbrach, hatte er die Idee und holte für eine Saison 3 Spieler aus Santiago. Deswegen diese 3 Spieler. Wir schauten uns das ganze tolle Spiel von seinem Büro an. Veraguas gewann mit 6 zu 1 gegen Coclé. Als dann das Spiel um Punkt 22 Uhr aus war, haben wir beide uns ganz schnell auf den Weg gemacht auf das Spielfeld, denn mein Wunsch war es, auf dem Erdwall in der Mitte des Feldes ein Foto zu machen mit mir, meinem Ball und im Hintergrund das Stadion. Doch dann kam das Tolle: Elizer hat 2 von den 3 “Deutschen” geholt und dann haben wir 3 ein paar schöne Fotos gemacht. Wunderschön! Anschließend zeigte mir Elizer noch schnell die Mannschaftskabinen und dann noch die Radioboxen, wo die Radiosender live senden und dann machten wir uns auf den Heimweg. Elizer erklärte mir, dass der Ball ein echter Major Ball ist. Das heißt, der wird auch in der Profiliga in den USA genommen. Zudem ist der Ball so besonders, denn das Leder stammt nicht von der Kuh sondern vom Pferd. Deswegen sind die Bälle auch so teuer. Ein Ball kostet normal 90 Dollar. Elizer setzte mich zuhause ab und bot mir an, dass wir das nächste Woche noch einmal machen! Ich sagte auch sofort zu, denn das, was ich heute erleben hab dürfen, bleibt unvergesslich!

Montag, 5. März 2012

Erster Begrüßungsgottesdienst nach den Ferien

Da ich gestern mal sehr früh ins Bett gegangen bin, konnte ich heute Morgen auch besser aus dem Bett kommen. Als ich aufstand, ging Becky gerade außer Haus. Sie machte Frühsport, das heißt 30 Minuten um den Block joggen. In der Zwischenzeit richtete ich mich für die Schule. Ich bin gerade so fertig geworden, als um 7.15 Uhr dann mein Schulbus kam. Dieser brachte mich rechtzeitig zur Schule, bevor dann die Tore geschlossen wurden. Die Tore waren zu, der Gottesdienst konnte beginnen. Wie immer wurden wir vom Rektor begrüßt, dann wurden Beiträge gehalten und dann wurde die Hymne gesungen. Direkt nach der Hymne ging es dann in einen “Audiosaal”, wo wir dann einen Vortrag bekommen haben, von wegen Präsident wählen und dieser soll für dieses Schuljahr die Reisen organisieren. Also ging es los zur Wahl. Wir wählten einen Präsidenten und dieser hat dann auch gleich die erste Reise vorgeschlagen: 1 Woche Hotel Decameron. Alle waren begeistert und es wurde ausgemacht, wie, wann und wo. Dann begann der normale Unterricht, der heute total schlimm war. Nicht, weil mich irgendwelche geärgert hätten oder sonst was, sondern weil es so unheimlich heiß war. Ich war froh, als dann der Unterricht endlich fertig war. So konnte ich mich auf den Weg nach Hause machen, wo ich mich auch gleich bei einer kalten Dusche abkühlen konnte. Das tat richtig gut. Aber heute war nicht alles so wie immer... Generina war heute schlecht drauf. Aber nicht weil es ihr schlecht geht, sondern weil sie einfach ein paar Probleme hat mit der Familie und Freunden. Doch ich wollte mich da nicht großartig einmischen und ließ sie im Großen und Ganzen in Ruhe. Ich ging schon ab und zu hin, nahm sie in den Arm und gab ihr das Gefühl von Geborgenheit. Also machte ich meine eigene Mittagsbeschäftigung. Ich putzte die Hofeinfahrt fertig, machte meine Kleidung, skypte mit meinem Papa, hörte Musik und schaute Fernseher. Am Abend dann haben wir eine kleine Party für Elizer gemacht, da er am Freitag Geburtstag hatte. Wir bauten den Grill auf, machten Cocktails, kochten Kartoffeln ab und und und. Es gab richtig leckeres BBQ! Wir haben uns dann alle im Wohnzimmer zusammen gefunden und lecker gegessen. Als ich fertig war, verzog ich mich ins Zimmer, um eigentlich schlafen zu gehen, doch dann kam Generina auf mich zu und setzte sich zur mir hin und meinte, dass es ihr sehr gut getan hat, dass ich am Tag mich um sie so gekümmert habe. Das hat mich persönlich sehr gefreut und so konnte ich mit einem sehr guten und erlösendem Gefühl schlafen gehen!

Sonntag, 4. März 2012

Sonntag

Mein Sonntag – oder auch, wie ich ihn nenne, den alleinigen Tag! Als ich heute Morgen aufgewacht bin, wollte ich eigentlich meinem Papa "Guten Morgen" sagen, doch leider musste ich erfahren, dass dieser außer Haus war. Das Taxi war weg, deswegen dachte ich, dass er möglicherweise Taxi fahren ist. Also suchte ich mir eben selber eine Tagesbeschäftigung. Ich fing damit an das Haus aufzuräumen, denn ich wollte einfach meiner Familie ein sauberes Haus übergeben, wenn sie wieder heim kommen. Ich putzte die Zimmer, Küche, Hofeinfahrt, Garten,… Einfach alles! Dies zog sich bis zum Mittag hin, als ich dann ein Auto herfahren hörte. Es war meine Mama mit Becky und Luis. Sie kamen aus Panama zurück. Während ich die letzten Züge gemacht habe, haben meine Mama und Becky das Auto ausgeladen, denn sie haben wieder für den Kiosk eingekauft. Sie präsentierten mir, was sie gekauft haben und erzählten mir. Doch sie hatten nicht lange Zeit, sie mussten direkt weiter gehen. Becky und Luis zu einem Geburtstag und meine Mama zum Supermarkt. Also war ich wieder allein daheim. Doch nicht lange, denn plötzlich kam ein anderes Auto auf den Hof. Mein Papa stieg aus und brachte noch eine Tasche mit. Jetzt wurde mir einiges klar. Mein Papa ist Hobbyschütze. Er fährt 2 mal im Monat nach Santa Fé um dort zu schießen. Und heute hat er mal sein Gewehr mit nach Hause gebracht, um es mir zu zeigen. Ein tolles Teil muss ich sagen. Mein Papa packte das Teil wieder ein und verstaute es im Tresor. Dann kam auch meine Mama schon wieder heim. Sie lud das Auto aus und brachte alles in die Küche. Sie fragte mich, ob ich ihr helfen würde, für den Kiosk einen Kuchen zu backen. Ich sagte natürlich zu und fing an, den Kuchen zu machen. Als er dann im Ofen war, kam auch schon Marlene mit ihren Kindern. So waren wir nun schon zu viert. Jeder hatte seine Aufgaben, die er erledigen musste. Ich hatte eben Kuchen backen, Mamajena kochen und anschließend noch mein Geschirr spülen. Als ich dann alles ganz fertig hatte, habe ich mir den restlichen Abend mit Fernseher schauen verfeinert. Es kam eine Komödie, Deutsches Fußball und James Bond 007. Danach habe ich mich langsam ins Bett gemacht, denn morgen habe ich wieder Schule und ich muss früh raus!

Wochenende

WOW, schon ist wieder eine Woche vorbei. Und das war zugleich auch meine erste Schulwoche. Heute habe ich einiges machen können. Da heute Generina wieder über's Wochenende zu ihren Eltern nach Santa Fe geht, bin ich extra früher aufgestanden, um mit ihr noch ein wenig den Tag zu verbringen. Wir haben auch viel gemeinsam gemacht (gekocht, geputzt, Fernseh geschaut...) Mein Papa war heute auch daheim. Eigentlich wollte er heute und morgen nach Santa Fe, doch aus irgendeinem Grund ging er nicht. Also fing er an, am Haus von Marlene zu arbeiten. Mein Papa war also beschäftigt. Leider musste Generina dann gehen. War echt schade, denn ich hatte nun keinen mehr, mit dem ich reden kann. Als Generina gegangen war, ging bald darauf auch mein Papa. Ich bekam keinerlei Informationen, wohin er geht und wann er wieder kommt. Also hatte ich nun das Haus für mich alleine. Ich habe angefangen Kleidung zu bügeln, Wäsche zu waschen und vor dem Haus die Hofeinfahrt zu putzen. Mein Mittag war also voll! Am Nachmittag, als ich gerade die Hofeinfahrt putzte, kam auch mein Papa wieder heim und dieser war total begeistert, dass ich das mache. Er lobte mich und ging dann ins Haus. Er setzte sich seit langer Zeit mal wieder an sein Bild dran und will dieses nun fertig machen. Ich hingegen habe weiter geputzt. Als es dann so langsam dämmerig wurde, habe auch ich mich ins Haus verzogen. Ich hatte das Haus wieder für mich alleine, denn mein Papa ist schon wieder gegangen. Er meinte noch zu mir, ich solle für heute Abend eine Pizza kaufen. Er hat das Geld hingelegt. Bevor ich dann irgendetwas “Nutzloses” gemacht hätte, ging ich eben zur Pizzeria und habe eine Pizza geholt. Auf dem Weg dorthin fiel mir auf, dass heute wieder mal ein Baseballspiel ist. Ich überlegte mir, ob ich hingehen soll, doch entschied ich mich, es zuhause im Fernseher anzusehen, denn ich darf ja am Dienstag sowieso zum Spiel mitgehen. Mein Papa kam dann auch wieder heim und hat sich dann nach dem Essen gleich ins Zimmer verzogen um zu schlafen. Ich hingegen habe in meinem Zimmer noch "American Pie" angeschaut. Total tolle Abendunterhaltung! Morgen wird meine ganze Familie wieder komplett sein und ich bin gespannt, was morgen abläuft!

Freitag, 2. März 2012

2. schulfreier Tag

Freitag – auch heute ist wieder die Schule ausgefallen. Deswegen habe ich es heute noch einmal genießen dürfen, lange auszuschlafen. Nachdem ich wach war, gab es zuerst einmal Frühstück. Pancakes und Schokoladenmilch. Das war köstlich! Den Morgen habe ich damit verbracht, zuhause ein wenig zu arbeiten. Zimmer aufräumen, putzen, Haus putzen, Garten gießen, … Rund-um-Arbeiten! Zudem habe ich geholfen, das Mittagessen zuzubereiten. Da heute in Panama Karfreitag ist, gibt es heute nur Fisch! Also gab es Spaghetti mit Garnelen, dazu eine Gemüsepfanne. Ich habe geholfen alles klein zu schneiden und zusammen zu kochen und dann später in die Teller zu garnieren. Auch ich habe was von dem Essen probiert und muss sagen, dass es sehr lecker war. Jedoch konnte ich es nicht lassen, die Garnelen herauszunehmen. Garnelen sind einfach nicht "mein Ding"...  Am Nachmittag war ich dann zum Bummeln in der Stadt und habe mir noch Wasser gekauft. Zuhause habe ich dann mit meinem deutschen Papa geskypt. Anschließend ging es dann aber schon wieder los ins Zentrum von Santiago. Meine Mama, Becky und Luis fuhren nach Panama um dort zu arbeiten. Mein Papa ist Taxi fahren gegangen, Marlene und ihre Kinder fuhren in ihr Zuhause... Also blieben nur Generina und ich und wir gingen zusammen nochmals zur Zahnklinik, denn sie brauchte noch Termine. Anschließend machten wir zusammen noch einen Stadtbummeln. Als es dann langsam dunkel wurde, gingen wir wieder heim. Zuhaus wollte ich eigentlich schnell zu einem Nachbarn gehen, um dort was abzuholen, doch dann bin ich ans falsche Haus gelaufen. Es öffnete mir ein Mann und ohne dass ich ein Wort sprach, sprach er mit mir Deutsch! Es hat sich auch in der Nachbarschaft herumgesprochen, dass ich aus Deutschland komme und deshalb hat er mit mir deutsch geredet. Er meinte, er habe 17 Jahre lang in Dortmund gewohnt. Wir haben miteinander gesprochen, was er so gemacht hat in Deutschland. Nach langer Unterhaltung beschlossen wir, dass wir doch mal was gemeinsam machen könnten. Er fragte mich, ob ich Baseball toll finde. Das habe ich natürlich gleich bejaht und er meinte: “Ja also, ich arbeite für die Baseballmannschaft in Santiago. Ich habe dort ein kleines Büro und bin bei jedem Santiago-Spiel dort drin. Ich bin der Punktewerter! Wenn du Lust hast, kannst du gerne mit mir öfters zum Spiel gehen! Du kannst mir helfen, kannst dir aber auch einfach nur das Spiel aus einer anderen Perspektive ansehen oder aber auch ganz normal. Anschließend kann ich dich auch durch die Kabinen der Spieler bringen...!” Ich war natürlich gleich Feuer und Flamme und dann fragte ich noch ganz unverschämt, ob es möglich wäre, dass ich einen Baseball haben kann und er meinte nur wieder: “Wenn du willst, kannst du ihn dir dann direkt in der Mannschaftskabine signieren lassen!” Wir redeten noch ein wenig weiter und kamen zum Entschluss, dass ich am Dienstag, da ist ein Doppelspiel in Santiago, dabei sein werde. Ich habe meine Kontaktdaten mit seinen getauscht und wir verabschiedeten uns bis Dienstag. Ich machte mich wieder auf den Weg nach Hause. Dort habe ich dann den ganzen langen Abend zusammen mit Generina alleine verbracht. Wir haben dann Telenovela geschaut und haben miteinander geredet. Als dann auch irgendwann mal mein Papa vom Taxi fahren heim kam, gingen auch wir beide ins Bett!

Donnerstag, 1. März 2012

Schulfreier Tag

Da ich heute keine Schule hatte, konnte ich erst einmal richtig schön ausschlafen. Danach wurde heftig kräftig gearbeitet. Mein Ziel heute war es, mit den Fotos auf dem Laufenden zu sein und alle Blogs auf dem Vordermann zu haben. Also habe ich mich hingesetzt und habe angefangen die Bilder herauszusuchen, zu verkleinern und dann in meinen Blog einzustellen. Dies hat den kompletten Mittag und fast den ganzen Nachmittag gedauert. Doch ich bin nun stolz auf mich. Ich habe alle Bilder einstellen können, so dass Ihr nun wieder viele schöne Bilder anschauen könnt. Von einem Weltrekord über Ausflüge nach David, Costa Rica, Vulkan über Karneval! Einfach schöne Bilder wieder! Ich hoffe Ihr habt Spaß damit. Den Nachmittag wollte ich dann aber auch mal zu etwas anderem nutzen, als immer nur vor der Kiste zu sitzen.. Deswegen zog ich los und habe mir Getränke und Milch gekauft und bin anschließend dann zum Zahnarzt gegangen, denn dort war Generina. Sie braucht unbedingt eine Zahnspange und die lässt sie sich jetzt machen. Heute hatte sie ihr erstes Gespräch, allerdings ohne Arzt. Als sie fertig war, gingen wir zusammen heim. Dort haben wir dann Elizer angetroffen. Er kam vorbei, um uns Essen zu bringen, denn er hat heute Geburtstag. Wir haben gleich gratuliert. Meine Mama, Becky, Marlene und ihr Sohn waren einkaufen. So waren nur Generina, Darlenys, Luis und ich da. Generina und ich haben uns dann vor den Fernseher gesetzt und haben Telenovela geschaut. Kurz darauf, kam auch meine Familie. Eigentlich wollte ich dann um 21.00 Uhr ins Bett gehen, denn ich habe morgen wieder Schule, doch meine Familie hielt mich wach, denn sie haben noch Abendessen gekocht. Es gab Spaghetti mit einer Tomaten-Thunfisch-Soße. Super lecker! Aber nach dem leckeren Essen ging es dann wirklich ins Bett, denn um 6.00 Uhr klingelt wieder der “liebe” Wecker und es geht zur “lieben” Schule!

Mein 2. Schultag

Und schon ist der 2. Schultag vorbei. Wie doch die Zeit rast. In der Schule wurde ich wie immer von allen gleich begrüßt und mir wurde ein schöner Tag gewünscht. Dann ging es zum Klassenraum. In der ersten Stunde hatten wir unsere Klassenlehrerin. Als diese vorbei war und wir gehen wollten, kam unsere Rektorin und meinte, wir sollen uns alle hinsetzen. Haben wir auch gemacht! Dann sagte sie, dass wir ab heute einen neuen Mitschüler haben werden. Es ist Federico! Sie stellte ihn vor und dann setzte er sich ebenfalls. Wir haben dann auch gleich mit dem Unterricht weiter gemacht. 7 Stunden lang heute wieder der Unterricht. Manchmal todlangweilig und manchmal so lala. Das Problem ist einfach, dass man mir keine Unterlagen, auch nach Fragen, nicht vorlegt. Was will man dann machen außer 7 Stunden da sitzen und Däumchen drehen? Gar nichts! Und dann kann es schon mal sein, dass es einem langweilig wird. Am Mittag bin ich dann gleich heim gegangen. Dort habe ich versucht, mal ein wenig zu arbeiten, doch vergebens. Alle paar Minuten wollte jemand anders was von mir und so kam ich auch nicht dazu, Bilder einzustellen. Am Nachmittag ging ich mit Becky los, denn wir mussten für den Kiosk einkaufen gehen, Kuchen für den Geburtstag von Marlene kaufen und andere Sachen machen. Die haben wir aber alle vor 19.00 Uhr erledigen müssen, denn um 19.00 Uhr hatte ich mal wieder ein AFS Treffen. Dort haben wir Dinge besprochen, wie z. B. unsere neuen Reisen, Schulabschluss Panama, neue Austauschschülerin,… San Blas wird zudem nachgeholt, wenn es einen interessiert! Normal wäre es diesen Montag und Dienstag gewesen, doch wegen der Schule musste es verlegt werden. Nun findet es Mitte Mai statt. Nach dem AFS Treffen ging ich auch gleich heim, denn dort haben alle auf mich gewartet. Elezier war schon da und hat Geburtstagslieder gesungen. Dann gab es Kuchen und Eis. Super lecker alles! Es wurde gefeiert, gelacht, getanzt, … Gerade als ich ins Bett wollte, weil ich morgen wieder Schule habe, bekam ich einen Anruf, dass morgen die Schule ausfällt wegen einem Konferenztermin in der Klasse. Jetzt war ich glücklich! Trotzdem ging ich in Richtung Bett. Kurz danach kamen Generina und Darlenys ins Zimmer mit der Bitte, Darlenys bei der Englischaufgabe zu helfen. Sie musste einen englischen Text ins Spanische übersetzen. Das war ja kein Problem! Als dies geschafft war, haben sich die Mädels ins Bett gemacht und ich habe tolle deutsche Musik gehört. Das war dann ein wunderschöner Abend noch.

Erster Schultag

Die dreimonatigen Ferien sind nun zu Ende und somit ist die schöne Zeit mit dem Ausschlafen und später ins Bett gehen nun definitiv vorbei. Denn heute geht es wieder in die Schule und da heißt es um 6.00 Uhr aufstehen. Ich habe mich dann geduscht, gerichtet, angezogen, gefrühstückt und auf mein Colegial (Schulbus) gewartet. Doch mein Schulbus kam irgendwie nicht. Deswegen hat sich Becky geopfert und hat mich zur Schule gefahren. Dort habe ich auch mein Colegial angetroffen und sie meinte, dass sie überhaupt nicht mehr dran gedacht hat. Ihr tat das fürchterlich leid! Dann ging es los... An meinem Klassenzimmer bin ich fast vorbei gerannt, denn wir haben ein neues Klassenzimmer zugeordnet bekommen. Es war schon mal wieder schön alle Klassenkameraden und Freunde zu sehen!  Einen Nachteil hat leider unser Zimmer – wir haben total unbequeme Stühle. Doch der Rest ist in Ordnung. In der 2. Stunde hatten wir dann erst einmal den Begrüßungsgottesdienst 2012. Dort wurde gebetet, gesungen, gebetet und noch mal gebetet! Nach dem unheimlich interessanten Gottesdienst ging es zurück zum Klassenzimmer. Nun kamen unsere Lehrer nach und nach um zu unterrichten. Durch die Bank haben wir neue Lehrer bekommen! Sei es in Spanisch, Informatik, Englisch,… Aber Englisch will ich euch kurz genauer erklären! Sie ist eine junge Dame, die die letzten 2 Jahre in den USA verbracht hat, weil sie dort ihr Englisch aufgebessert hat! Die Lehrerin ist sehr cool drauf! Sie erzählt von ihrer Lieblingsmusik und lässt während dem Unterricht AC DC laufen. Das nenne ich mal Unterricht! Aber das ist noch nichts Besonderes. Sie erzählte von ihrer Familie und dann erzählte sie von ihrem Sohn. Dieser studiert gerade in Deutschland und von ihm kann sie ein klein wenig Deutsch. Nun fing sie an mit mir Deutsch zu reden, denn sie hat mittlerweile erfahren, dass ich ein Deutscher bin. Immer und immer wieder fragte sie mich, was das auf Deutsch heißt und sagt immer die Begründung mit: “Das ist nur für mich, denn ich liebe diese Sprache und diesen Akzent! Dieses “CRCHHHHHH im Hals beim Reden klingt so schön!” Und genau dieses erwähnte sie jedes Mal. Mich freute es! Als dann die Schule zu Ende war, fuhr ich dieses Mal mit dem Schulbus nach Hause! Zu Hause hat dann auch schon das Essen auf mich gewartet. Ich habe heute mal richtig zugeschlagen, denn ich hatte richtig Hunger! Am Nachmittag habe ich es dann ein wenig ruhiger angehen lassen mit einer kleinen Runde TV. Doch ganz untätig war ich nicht. Ich habe auch schon mal die Vorarbeit geleistet um mal wieder einige Bilder einzustellen. Mir wurde klar, dass ich schon lange nicht mehr auf dem Laufenden bin! In den nächsten Tagen werde ich versuchen, dies zu ändern! Am Abend habe ich geholfen, die Sachen für den Kiosk vorzubereiten. Danach bin ich gleich ins Bett, denn morgen früh geht es wieder um 6.00 Uhr raus! LEIDER!