Ich lebe für ein Jahr in Panama. Hier könnt Ihr sehen, wie es mir so ergeht - Viel Spaß. Wenn Ihr mir eine Freude machen wollt, dann schreibt Kommentare in die Posts, denn von Kommentaren lebt so ein Blog
Liebe Blogleser, macht mir eine Riesenfreude und schreibt Kommentare. Ich freue mich drauf, Reaktionen von Euch zu bekommen.
Samstag, 12. Mai 2012
Schnipp Schnapp – Haare ab!
Ja meine Lieben, richtig gehört, ich war heute mal wieder beim Friseur und schnippel-die-schnapp und die Haare waren ab. Mein heutiger Tag war durchgewechselt. Nachdem ich heute leider nicht ausschlafen konnte, traf ich mich heute noch einmal mit Generina im Zentrum von Santiago, da sie Probleme hatte mit dem Internet. Im Pio Pio haben wir zusammen schön gefrühstückt und gleichzeitig alle Probleme gelöst. Das Problem war einfach, dass die Optionen noch nicht richtig eingestellt waren. Doch nach ein paar geschickten Handgriffen war alles perfekt. Wir genossen unser Frühstück und machten uns danach auf den Weg zum Supermarkt, da Generina noch Sachen für Santa Fé einkaufen musste. Sie wird nun für eine ganze Woche dort sein. Wieder Zuhause angekommen, habe ich dann den ganzen Mittag und Nachmittag zuhause verbracht. Ich habe gekocht, Fernseher geschaut, gechattet, Musik gehört, … Am späten Nachmittag ging es dann los zum Friseur. Becky, Luis und ich gingen zu einem Friseur in der Nähe vom Terminal. Dort haben wir dann erst einmal Luis fertig gemacht und dann war ich dran. Da in den letzten 2 Monaten so viele Haare gewachsen sind und dies so warm am Kopf wurde, beschloss ich, sie heute mal wieder ganz herunter zu kürzen und zwar auf 3 cm. Genau richtig, damit ich in 7 Wochen zu meinem Friseur in Deutschland gehen kann und dieser mir wieder eine wunderbare Friseur machen kann. Damit will ich sagen, dass ich meine Friseurin in Deutschland vermisse! Danke Gabi! Als das Werk dann vollbracht war, ging es weiter zu McDonalds, wo wir zu Abend gegessen haben. Dort haben wir uns mit einer Freundin von Becky getroffen und sie wollte unbedingt mit ihr was besprechen. Während Becky die ganze Zeit redete, genoss ich meinen super leckeren Caesar Salat mit Hähnchenbruststreifen. Total lecker! Fast 2 Stunden haben wir bei McDonalds verbracht, bis es wieder Richtung Heimat ging. Zuhause angekommen, war dann tote Hose. Meine Mama hat sich heute schon um 6 Uhr schlafen gelegt, weil sie so fertig war und Becky hat sich auch in ihr Zimmer eingeschlossen. Deswegen habe ich mich angehängt und bin auch in mein Zimmer, wo ich eben den lieben langen Abend mit meinem Laptop gearbeitet habe. Das war mein heutiger Freitag und schon ist wieder Wochenende. Es ist einfach der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man unter der Woche arbeiten geht! Ich bin auf jeden Fall gespannt, was am Wochenende ansteht!
Donnerstag, 10. Mai 2012
Letzter Arbeitstag in dieser Woche
Schon wieder ist Donnerstag und dies bedeutet, dass heute der letzte Arbeitstag dieser Woche ist, da freitags kein Abendunterricht stattfindet. Mein heutiger Tag war gut. Er begann, indem ich heute wieder sehr lange habe ausschlafen können. Als ich wach war, informierte mich meine Mama, dass ich heute für das Mittagessen zuständig bin und Pestospaghetti kochen soll. Da Rosa, unsere neue Haushälterin, keine Ahnung davon hatte, musste ich es erledigen, doch nichts mach ich lieber als Pestospaghetti! Als diese fertig waren, hatte ich allerdings noch eine andere Aufgabe. Ich habe mich mit Generina im Zentrum von Santiago verabredet, um mit ihr einen Internetstick zu kaufen, damit sie skypen kann, wenn sie nach Deutschland kommt. Also ging ich dann zur vereinbarten Zeit zum vereinbarten Ort und dort traf ich sie nur wenig später an. Wir gingen zusammen zum Internetanbieter und dann gab es wieder einen Rückschlag. Der Internetstick kommt erst um 16 Uhr, da der Kurier eine Panne hatte. Also haben wir uns beide wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Zuhause habe ich mich nochmals ein wenig hingelegt, da ich noch etwas Müdigkeit empfunden habe. Gerade rechtzeitig um 15 Uhr wachte ich auf und dann kam schon der Anruf, dass Generina sich mit mir jetzt schon treffen möchte, da sie noch eine Frage mit ihrem Computer hat. Also trafen wir uns bei Pio Pio. Sie wollte Bilder auf einen USB-Stick spielen und Musik von ihrem Handy auf den Laptop spielen. Geschafft! Wir hatten sogar noch genügend Zeit und als wir beim Internetanbieter waren, war er endlich da - der Internetstick für Generina. Da sie ihren Laptop gleich mit dabei hatte, konnten wir das Internet gleich auf den Laptop spielen und sie konnte loschatten! Sie war glücklich, also war ich doppelt glücklich! Wir verabschiedeten uns und ich ging heim. Dort angekommen, dauerte es nicht lange, bis ich schon wieder los ging zum Kiosk um dort für den Rest des Tages zu arbeiten. Der Kiosk heute lief sehr schlecht. Der wahrscheinlich schlechteste Tag, seit wir den Kiosk haben. Eine Gesamteinnahme von nur 150 Dollar! Das ist sehr bitter. Das merkte man auch meiner Mama an, die gereizt ins Bett ging. Ich ging auch in mein Zimmer, denn ich war am Abend noch mit Generina verabredet. Wir wollten unsere erste Internetunterhaltung haben! Und tatsächlich... Wir haben über 30 Minuten zusammen geskypt und wir beide waren so glücklich, dass es so reibungslos funktioniert! So hatte der Tag doch noch ein Happy End und morgen früh wird es in meine Schule gehen, gemeinsam mit Becky, und mein Zertifikat abholen und am Nachmittag heißt es wieder mal: Schnipp Schnapp, Haare ab! Also bis morgen!
Mittwoch, 9. Mai 2012
Die letzten 6 Wochen
Ja liebe Leute, die Zeit rast einem davon. Heute in 6 Wochen werde ich im Flieger sitzen auf dem Weg nach Hause. Meine 42 letzten Tage in Panama werden bestimmt noch sehr schön und unterhaltsam werden, denn ich werde nochmals ins Decameron gehen, nach Bocas sowie nach San Blas! Ich bin gespannt, was meiner Familie und AFS noch so einfällt. Aber das ist eine Geschichte, die sich in den nächsten 42 Tagen abspielen wird.
Aber jetzt mal zu heute. Der heutige Mittwoch war ok! Am Morgen habe ich mal wieder Luis zum Karate gefahren, da Becky arbeiten musste. In der einen Stunde, in der Luis weg war, konnte ich gerade meine Sachen und mich richten, und schon musste ich wieder los, um Luis abzuholen. Zuhause gab es dann nur Ärger. Luis war sehr böse. Er malte im Wohnzimmer die Wände voll, riss einen Vorhang herunter und schnitt mal wieder mit einer Schere das Sofa auf. Einfach unerträglich, wenn dieses Kind keine Schule hat und den ganzen Tag zuhause rumsitzt. Also habe ich mich am Mittag abgesondert in mein Zimmer, wo ich ein wenig gechattet habe und zudem ein paar Videos geschaut habe. Am frühen Nachmittag bin ich dann zusammen mit meiner Mama in den Kiosk gefahren, denn ich wollte heute mal früher anfangen zu arbeiten, da ich zuhause einfach nicht wusste, was ich machen sollte. Also habe ich mal wieder den Laden geschmissen und es lief eigentlich ganz gut. Am Abend, als Becky dann vorbei kam um nach dem Rechten zu sehen, verriet sie mir, dass sie heute Mittag etwas gekauft hat. Ich war ganz "Ohr" und sie meinte, sie habe eine Autowaschanlage gekauft. Also einen Unterstand, wo Angestellte die Autos waschen. Diese befindet sich ganz in der Nähe unseres Hauses und Becky hat die Bitte, morgens immer dort zu sein und aufzupassen, das alles mit rechten Dingen zugeht. Ich war zwar nicht wirklich begeistert, aber naja, was soll es...! Abends, zuhause haben meine Mama, Becky und ich Kassensturz gemacht. Anschließend verzog ich mich wieder in mein Zimmer, um meinen Blog zu schreiben und um ein wenig zu chatten!
Aber jetzt mal zu heute. Der heutige Mittwoch war ok! Am Morgen habe ich mal wieder Luis zum Karate gefahren, da Becky arbeiten musste. In der einen Stunde, in der Luis weg war, konnte ich gerade meine Sachen und mich richten, und schon musste ich wieder los, um Luis abzuholen. Zuhause gab es dann nur Ärger. Luis war sehr böse. Er malte im Wohnzimmer die Wände voll, riss einen Vorhang herunter und schnitt mal wieder mit einer Schere das Sofa auf. Einfach unerträglich, wenn dieses Kind keine Schule hat und den ganzen Tag zuhause rumsitzt. Also habe ich mich am Mittag abgesondert in mein Zimmer, wo ich ein wenig gechattet habe und zudem ein paar Videos geschaut habe. Am frühen Nachmittag bin ich dann zusammen mit meiner Mama in den Kiosk gefahren, denn ich wollte heute mal früher anfangen zu arbeiten, da ich zuhause einfach nicht wusste, was ich machen sollte. Also habe ich mal wieder den Laden geschmissen und es lief eigentlich ganz gut. Am Abend, als Becky dann vorbei kam um nach dem Rechten zu sehen, verriet sie mir, dass sie heute Mittag etwas gekauft hat. Ich war ganz "Ohr" und sie meinte, sie habe eine Autowaschanlage gekauft. Also einen Unterstand, wo Angestellte die Autos waschen. Diese befindet sich ganz in der Nähe unseres Hauses und Becky hat die Bitte, morgens immer dort zu sein und aufzupassen, das alles mit rechten Dingen zugeht. Ich war zwar nicht wirklich begeistert, aber naja, was soll es...! Abends, zuhause haben meine Mama, Becky und ich Kassensturz gemacht. Anschließend verzog ich mich wieder in mein Zimmer, um meinen Blog zu schreiben und um ein wenig zu chatten!
Dienstag, 8. Mai 2012
Erster Arbeitstag dieser Woche
Am heutigen Dienstag verlief wieder alles normal. Heute morgen hatte ich endlich die Möglichkeit auszuschlafen. Das tat sehr gut, denn ich habe bis um kurz vor 12 schlafen können. Meine Mama war schon wieder den ganzen Tag im Kiosk arbeiten und Becky war ebenfalls arbeiten. Nur unsere neue Haushälterin war da. Doch die interessierte sich nicht sehr, was ich mache. So habe ich mich gerichtet und angezogen, denn ich habe mich heute um 14 Uhr mit Generina in der Stadt verabredet. Wir wollten heute ihren Internetstick kaufen. Ich ging also los in Richtung Stadtzentrum und traf dort auch schon auf Generina. Wir gingen zusammen zum Internetanbieter und informierten uns, was es für Möglichkeiten gibt. Wir haben eine Option gefunden, die aber nicht gerade billig wäre. Sie müsste pro Monat 30 Dollar zahlen und das, obwohl sie nicht arbeitet und somit kein Geld bekommt. Das war Problem 1. Problem 2, es muss jemand im Vertrag angegeben sein, der arbeitet, als Sicherung für den Internetanbieter. Nun haben wir uns entschieden, entweder bei einem anderen Internetanbieter zu schauen oder ihre Familie fragen, ob diese helfen können, was aber schwierig werden könnte. Nun wollten wir eigentlich zum anderen Internetanbieter gehen und fragen, was es kosten würde, wenn sie festes Internet kaufen würden. Von der Anschaffung vielleicht teurer, aber im Laufe der Zeit vielleicht billiger als ein Stick und zudem besserer Zugang zum Internet. Aber leider hatten wir heute nicht mehr die Möglichkeit danach zu schauen, da Generina einen Termin beim Zahnarzt hatte. So ging sie also zu ihrer Klinik und ich ging wieder heim. Dort habe ich den lieben langen Nachmittag einfach nur dagesessen und habe Däumchen gedreht. Ok, so war es auch wieder nicht, aber es geschah nicht viel. Am späten Nachmittag habe ich dann die Schlüssel gepackt und fuhr zum Kiosk. Denn heute ist es wieder soweit, dass ich helfen konnte. Dort angekommen, hat mich schon mal die erarbeitete Summe gefallen. Wir waren schon Nahe der 100 Dollar-Grenze und das ist für abends sehr viel. Bis wir den Kiosk geschlossen hatten, haben wir nochmals 50 Dollar erwirtschaftet und das ergab eine tolle Summe von 150 Dollar, was das 3fache vom normalen Umsatz entspricht. Tolles Resultat! Zuhause angekommen, wollte ich das Geld eigentlich meiner Mama übergeben, doch diese hat schon geschlafen. Also gab ich es Becky und verabschiedete mich in mein Zimmer, wo ich den Rest des Abends mit Videos schauen und chatten verbracht habe! Endlich wieder gearbeitet – und das tat so gut! Jetzt freue ich mich schon auf Morgen!
Montag, 7. Mai 2012
Der 4-Tages Blog
Heute habe ich endlich wieder Zeit, meinen Blog fortzuführen. In den letzten 4 Tagen war einfach jeden Tag so viel Programm, dass ich einfach nicht dazu kam, die Blogs zu schreiben. Da ich über 4 Tage schreiben werde, würde es ein sehr langer Blog werden. Deswegen mach ich für euch eine Kurzfassung, aber trotzdem mit allem Interessanten. Viel Spaß!
Freitag:
Der heutige Freitag bot mir sehr viele witzige und spannende Momente, denn heute war der Tag, an dem ich mit meiner AFS-Gruppe aus Santiago nach Chitre, oder besser gesagt Azuero gefahren bin. Wir gingen auf die Feria de Azuero. Tagsüber habe ich ziemlich viel geschlafen, denn die Nacht sollte lang werden. Sehr lang sogar! Und damit ich zu dieser Zeit noch fit bin, muss man eben den Schlaf verschieben. So ging also der Tag schnell herum und es war 17 Uhr. Meine Familie richtete sich ebenfalls, denn meine Familie fährt heute übers ganze Wochenende nach David, weil meine Mama einen Arzttermin in einem Krankenhaus hat. Das ist eine Spezialklinik und die gibt es nur in David und in Panama-City. Als meine Familie dann um 17.15 Uhr los fuhr nahmen sie mich gerade mit zu Leonardos. Dort haben wir uns dann getroffen und sind mit meinem Schulbus nach Chitre gefahren. Dort angekommen, haben wir dann auch vor dem Eingang noch mehrere AFSler getroffen, die aus David, Panama, … angereist sind. Sie wollten alle das gleiche wie wir. FEIERN! Wir bezahlten unseren Eintritt und gingen rein. Um 18 Uhr war allerdings noch die Disco geschlossen und so gingen wir ein wenig durch die Messe und fuhren Attraktionen auf dem Rummel. So haben wir die Zeit verbracht bis morgens um 3.00 Uhr. Dann waren wir alle fix und fertig. Der Abend verlief so... Alle außer ich haben sich betrunken gemacht, haben getanzt und sich übergeben und es wurden neue engere Freundschaften geschlossen… Um 3 Uhr war jedoch Schicht im Schacht. Denn Raul rief mich an und meinte, er wartet schon am Eingang auf uns, wir sollen kommen. Also begaben wir uns alle gesamt zum Bus. Im Bus angekommen, haben wir unsere Plätze eingenommen und sind kurz nach Fahrtantritt eingeschlafen. In Santiago angekommen, haben wir dann unsere Taxis gerufen und fuhren heim. Zuhause angekommen, war mein Papa mittlerweile auch schon weg. Er fuhr eine halbe Stunde bevor ich heim kam nach Panama übers Wochenende, weil er dort das Haus von Evelyn richten will. Ich legte mich dann friedlich in mein Bett und schlief ein!
Samstag:
Mein heutiger Tag begann erst um die Mittagszeit, da ich ja heute Nacht erst um 6 Uhr ins Bett gekommen bin. Trotz dass ich nichts getrunken habe, hatte ich einen brummenden Kopf, dass es nur knallt. Doch durch einen Anruf am späten Morgen wachte ich auf und konnte nicht mehr einschlafen. Es war Generina. Sie ist gerade in Santiago und will sich mit mir treffen. Na gut, dann ging ich also los. Es war nur die neue Putzfrau da und Marlene. So musste ich nicht groß die Runde machen und sagen, dass ich mich mit Generina treffe. Ich richtete mich und ging ins Zentrum. Dort haben wir uns im Super 99 getroffen. Sie hat ihre Schwester dabei gehabt und war noch etwas einkaufen. Ich kaufte mir auch noch ein paar diverse Sachen und als wir beide fertig waren, gingen wir zusammen ins Pio Pio, ein Hühnchen-Schnellrestaurant. Dort haben wir dann unser Mittagessen bzw. Frühstück eingenommen. 2 Stunden haben wir dort verbracht und haben geredet, was es so Neues gibt. Zwischenzeitlich hat es dann angefangen zu regnen und Generina hatte keinen Regenschirm dabei. Also beschlossen wir schnell in einen angerenzenden Laden zu gehen und dort nach einem zu schauen. Doch leider gab es dort nur Schuhe und Kleidung. Und was macht ein Mädchen in einem Kleiderladen? Richtig! Kleider kaufen! Doch sie wollte sich noch ein paar Schuhe kaufen, da ihre kaputt gegangen sind. So schauten wir nach welchen, doch leider gab es keine tollen. Also haben wir trotz Regen ohne Regenschirm die Straße überquert und gingen in einen Laden mit lauter Importiert-Waren aus den USA. Als wir den Laden betraten, stach mir gleich etwas ins Auge. Ein großer Samsonite-Koffer. "Wahnsinn", dachte ich mir! Dann schaute ich mir den Preis an und sah, 89 Dollar! Wahnsinn! Doch ohne die Genehmigung meiner Eltern kann ich nichts so Teures kaufen. Also schauten wir erst einmal nach Sachen für Generina und danach ging es heim. Doch bevor ich daheim war, durfte ich erst einmal durch den Regen laufen, denn ich habe über eine Stunde versucht ein Taxi zu erreichen, doch nicht eins nahm mich mit. Zuhause angekommen, habe ich zuerst meine Klamotten gewechselt und dann ging es ans Skypen mit meinen Eltern. Ich beschrieb ihnen den Koffer und sie meinten: Kaufen! Also ging ich direkt nach dem Videogespräch mit meinen Eltern zu dem Laden und kaufte den Koffer. Die Verkäuferin schaute ihn sich an und probierte die Reißverschlüsse und dann war es soweit. Ein Reißverschluss sprang heraus. Es war von einem Nebenfach, wo man nicht verwendet. Ich schaute es mir an und sah den Fehler. Es war ein kleiner Haken, der aufgebogen war. Aber ansonsten war er super! Die Verkäuferin holte ihre Chefin und die schaute es sich auch an und diese meine, 70 Dollar! Wahnsinn! Ein großer Samsonite-Koffer für nur 70 Dollar = 53 Euro. Das war ein Schnäppchen! Als ich den Koffer zuhause hatte, habe ich mich dann den Nachmittag hingelegt und habe nichts gemacht. Bis hin zum Abend, als ich plötzlich ein großes Feuerwerk hörte. Normal schaue ich nicht, wenn ein Feuerwerk zu hören ist, doch dieses war so laut! Ich sah, das es vom Stadion kommt. Mir fiel ein, dass heute das vorletzte Spiel des Panamesischen Baseballs ist. Ich schaute mir dann im Fernseher die Übertragung des Spiels an. Ich beschloss nach kurzem Schauen, dass ich ins Stadion gehe. Ich schnappte meine Sachen und holte mir ein Taxi, das mich direkt zum Spiel fuhr. Am Stadion angekommen, war ich geschockt. Das Stadion war voll! Ganz voll, bis auf den letzten Sitzplatz. Aber ich wollte doch rein... Also habe ich einen Joker gezogen und rief Elizer (mein Nachbar, der im Stadion arbeitet) an. Ich schilderte ihm, was los ist und nur nach 2 Minuten stand er da und holte mich herein. So hatte ich nun die Möglichkeit das Spiel anzusehen und dazu noch die Möglichkeit, im Fernseher zu sein, denn sein Büro war die ganze Zeit im Fernseher zu sehen und dort stand auch ein kleiner Fernseher, so dass ich mich selber habe sehen können. Sehr cool! Bis um 0 Uhr ging das Spiel. Panama siegte gegen Bocas del Toro. Nach dem Spiel ging ich auf dem schnellsten Wege mit Elizer heim. Zuhause habe ich mich dann auch bald darauf schlafen gelegt.
Sonntag:
Auch heute Morgen habe ich mal wieder nicht ausschlafen dürfen. Denn mein Handy klingelte und diesmal war es Becky. Sie rief mich an und sagte mir, dass sie gerade in einem Laden ist, wo es Erinnerungsstücke von Panama gibt. Ob ich was wolle? Sie erzählte mir was es gab und ich sagte dann, was ich haben wollte. Ich habe mir schöne Sachen gekauft! Anschließend habe ich mich langsam auf den Weg in die Küche gemacht um mein Frühstück zu machen. Genüsslich aß ich mein Müsli, das ich mir letztens gekauft habe. Anschließend ging es ein wenig Fernseher schauen. Es kam ein wenig Musik, ein wenig Comedy, … Ein Mix einfach. Der Morgen selber war einfach sehr langweilig. Der Mittag war dann eigentlich auch nicht sehr interessant, da es anfing zu regnen. Am frühen Nachmittag kamen dann Becky und meine Mama wieder aus David heim. Becky präsentierte mir gleich meine Sachen und meine Mama lud das Auto aus. Der Regen nahm immer mehr zu und zudem stieg meine Angst, denn heute Abend ist das große Finale vom Baseball hier in Santiago und Becky und ich wollen hin gehen. Doch bei Regen findet kein Spiel statt. Bis zum Abend hinein regnete es ununterbrochen. Um 20 Uhr, als das Spiel eigentlich beginnen sollte, regnete es immer noch. Im Fernseher kam, dass um 20.30 Uhr entschieden wird, ob gespielt wird oder nicht. Dann kam die Entscheidung, dass gespielt wird und ich packte meine Sachen. Marlene und ihre Kinder haben es auch spitz bekommen und fuhren mit mir voraus zum Stadion. Becky kam später nach, weil sie erst noch mit Luis schlafen musste! Im Stadion angekommen hatten wir Glück, denn das Stadion war fast wieder voll, doch heute kamen wir rein. Wir hatten sogar einen super Sitzplatz. Das Spiel begann dann um 21 Uhr und ging sehr sehr lange. Die einzelne Runden zogen sich sehr und dann, irgendwann um 2.30 Uhr morgens, war es soweit. Bocas del Toro gewann das Spiel und zudem das ganze Turnier. Glückwunsch! Gefeiert wurde mit feierlicher Zeremonie und einem Wahnsinns- Feuerwerk. Doch als wir dann das Stadion verlassen haben, versuchten wir schnell ins Auto zu kommen, denn erstens waren viele Personen nun da und zweitens wurde es sehr kalt. Im Auto angekommen, fuhren wir auch schnell heim! Um 3 Uhr kam ich dann ins Bett und schlief auch sofort ein.
Montag:
Heute ist schon wieder Wochenbeginn. Doch da heute Tag der Freiheit ist, ist heute keine Schule und somit auch kein Schulkiosk, doch da morgen wieder Kiosk ist, mussten wir heute ja wieder die Sachen kochen. Also war Becky wieder den ganzen Tag unterwegs, um Lebensmittel zu kaufen. Komischerweise haben heute aber alle Supermärkte auf. Ich hingegen habe heute wieder sehr lange geschlafen. Denn ich kam heute ziemlich spät ins Bett. Doch um 12 Uhr traf ich mich mit Generina im Zentrum von Santiago. Denn eigentlich wollten wir einen Internetstick für sie kaufen, doch leider hatte dieser Laden heute geschlossen. Also gingen wir ein wenig der Straße entlang und entschieden uns, in einen Laden zu gehen, wo man auch Erinnerungsstücke kaufen kan. So konnte ich mir da heute mal eine wunderschöne Panamatasse kaufen und eine eiserne Ananas mit Panamaprägung. Wunderschön! Generina kaufte sich noch eine Computerbrille und danach mussten wir uns schon wieder trennen, denn ich sagte meiner Familie, dass ich nur schnell was kaufen gehe. Also durfte ich nicht lange fehlen. Wieder zuhause angekommen, habe ich dann den Nachmittag damit verbracht, mein Zimmer aufzuräumen und habe angefangen, weitere Klamotten, die ich in Panama nicht mehr benötige, in meinen Koffer zu verstauen. Denn meine Abreise kommt Tag für Tag immer näher. Es sind leider nur noch 6 Wochen, bis ich wieder deutschen Boden unter den Füßen habe. Das wird schneller gehen, als man glaubt, da ich einfach jeden Tag was zu tun habe. Am Abend haben meine Mama und ich dann ein kleines Abendessen gekocht. Wir haben Hamburger gekocht und haben die anschließend gegessen. Eine Delikatesse kann ich euch sagen. Nach dem Essen hat sich meine Mama allerdings schlafen gelegt und mein Papa auch. Becky verzog sich mit Luis zu einen Geburtstag und so war ich alleine und ging in mein Zimmer, wo ich ein wenig mit meinem Computer arbeitete. Zudem schrieb ich diesen Blog und schaute danach noch ein paar Folgen Big Bang Theory. Dann schlief ich friedlich ein. Morgen werde ich aber ausschlafen und am Mittag werde ich mit Generina den Internet-Stick kaufen gehen!
Freitag:
Der heutige Freitag bot mir sehr viele witzige und spannende Momente, denn heute war der Tag, an dem ich mit meiner AFS-Gruppe aus Santiago nach Chitre, oder besser gesagt Azuero gefahren bin. Wir gingen auf die Feria de Azuero. Tagsüber habe ich ziemlich viel geschlafen, denn die Nacht sollte lang werden. Sehr lang sogar! Und damit ich zu dieser Zeit noch fit bin, muss man eben den Schlaf verschieben. So ging also der Tag schnell herum und es war 17 Uhr. Meine Familie richtete sich ebenfalls, denn meine Familie fährt heute übers ganze Wochenende nach David, weil meine Mama einen Arzttermin in einem Krankenhaus hat. Das ist eine Spezialklinik und die gibt es nur in David und in Panama-City. Als meine Familie dann um 17.15 Uhr los fuhr nahmen sie mich gerade mit zu Leonardos. Dort haben wir uns dann getroffen und sind mit meinem Schulbus nach Chitre gefahren. Dort angekommen, haben wir dann auch vor dem Eingang noch mehrere AFSler getroffen, die aus David, Panama, … angereist sind. Sie wollten alle das gleiche wie wir. FEIERN! Wir bezahlten unseren Eintritt und gingen rein. Um 18 Uhr war allerdings noch die Disco geschlossen und so gingen wir ein wenig durch die Messe und fuhren Attraktionen auf dem Rummel. So haben wir die Zeit verbracht bis morgens um 3.00 Uhr. Dann waren wir alle fix und fertig. Der Abend verlief so... Alle außer ich haben sich betrunken gemacht, haben getanzt und sich übergeben und es wurden neue engere Freundschaften geschlossen… Um 3 Uhr war jedoch Schicht im Schacht. Denn Raul rief mich an und meinte, er wartet schon am Eingang auf uns, wir sollen kommen. Also begaben wir uns alle gesamt zum Bus. Im Bus angekommen, haben wir unsere Plätze eingenommen und sind kurz nach Fahrtantritt eingeschlafen. In Santiago angekommen, haben wir dann unsere Taxis gerufen und fuhren heim. Zuhause angekommen, war mein Papa mittlerweile auch schon weg. Er fuhr eine halbe Stunde bevor ich heim kam nach Panama übers Wochenende, weil er dort das Haus von Evelyn richten will. Ich legte mich dann friedlich in mein Bett und schlief ein!
Samstag:
Mein heutiger Tag begann erst um die Mittagszeit, da ich ja heute Nacht erst um 6 Uhr ins Bett gekommen bin. Trotz dass ich nichts getrunken habe, hatte ich einen brummenden Kopf, dass es nur knallt. Doch durch einen Anruf am späten Morgen wachte ich auf und konnte nicht mehr einschlafen. Es war Generina. Sie ist gerade in Santiago und will sich mit mir treffen. Na gut, dann ging ich also los. Es war nur die neue Putzfrau da und Marlene. So musste ich nicht groß die Runde machen und sagen, dass ich mich mit Generina treffe. Ich richtete mich und ging ins Zentrum. Dort haben wir uns im Super 99 getroffen. Sie hat ihre Schwester dabei gehabt und war noch etwas einkaufen. Ich kaufte mir auch noch ein paar diverse Sachen und als wir beide fertig waren, gingen wir zusammen ins Pio Pio, ein Hühnchen-Schnellrestaurant. Dort haben wir dann unser Mittagessen bzw. Frühstück eingenommen. 2 Stunden haben wir dort verbracht und haben geredet, was es so Neues gibt. Zwischenzeitlich hat es dann angefangen zu regnen und Generina hatte keinen Regenschirm dabei. Also beschlossen wir schnell in einen angerenzenden Laden zu gehen und dort nach einem zu schauen. Doch leider gab es dort nur Schuhe und Kleidung. Und was macht ein Mädchen in einem Kleiderladen? Richtig! Kleider kaufen! Doch sie wollte sich noch ein paar Schuhe kaufen, da ihre kaputt gegangen sind. So schauten wir nach welchen, doch leider gab es keine tollen. Also haben wir trotz Regen ohne Regenschirm die Straße überquert und gingen in einen Laden mit lauter Importiert-Waren aus den USA. Als wir den Laden betraten, stach mir gleich etwas ins Auge. Ein großer Samsonite-Koffer. "Wahnsinn", dachte ich mir! Dann schaute ich mir den Preis an und sah, 89 Dollar! Wahnsinn! Doch ohne die Genehmigung meiner Eltern kann ich nichts so Teures kaufen. Also schauten wir erst einmal nach Sachen für Generina und danach ging es heim. Doch bevor ich daheim war, durfte ich erst einmal durch den Regen laufen, denn ich habe über eine Stunde versucht ein Taxi zu erreichen, doch nicht eins nahm mich mit. Zuhause angekommen, habe ich zuerst meine Klamotten gewechselt und dann ging es ans Skypen mit meinen Eltern. Ich beschrieb ihnen den Koffer und sie meinten: Kaufen! Also ging ich direkt nach dem Videogespräch mit meinen Eltern zu dem Laden und kaufte den Koffer. Die Verkäuferin schaute ihn sich an und probierte die Reißverschlüsse und dann war es soweit. Ein Reißverschluss sprang heraus. Es war von einem Nebenfach, wo man nicht verwendet. Ich schaute es mir an und sah den Fehler. Es war ein kleiner Haken, der aufgebogen war. Aber ansonsten war er super! Die Verkäuferin holte ihre Chefin und die schaute es sich auch an und diese meine, 70 Dollar! Wahnsinn! Ein großer Samsonite-Koffer für nur 70 Dollar = 53 Euro. Das war ein Schnäppchen! Als ich den Koffer zuhause hatte, habe ich mich dann den Nachmittag hingelegt und habe nichts gemacht. Bis hin zum Abend, als ich plötzlich ein großes Feuerwerk hörte. Normal schaue ich nicht, wenn ein Feuerwerk zu hören ist, doch dieses war so laut! Ich sah, das es vom Stadion kommt. Mir fiel ein, dass heute das vorletzte Spiel des Panamesischen Baseballs ist. Ich schaute mir dann im Fernseher die Übertragung des Spiels an. Ich beschloss nach kurzem Schauen, dass ich ins Stadion gehe. Ich schnappte meine Sachen und holte mir ein Taxi, das mich direkt zum Spiel fuhr. Am Stadion angekommen, war ich geschockt. Das Stadion war voll! Ganz voll, bis auf den letzten Sitzplatz. Aber ich wollte doch rein... Also habe ich einen Joker gezogen und rief Elizer (mein Nachbar, der im Stadion arbeitet) an. Ich schilderte ihm, was los ist und nur nach 2 Minuten stand er da und holte mich herein. So hatte ich nun die Möglichkeit das Spiel anzusehen und dazu noch die Möglichkeit, im Fernseher zu sein, denn sein Büro war die ganze Zeit im Fernseher zu sehen und dort stand auch ein kleiner Fernseher, so dass ich mich selber habe sehen können. Sehr cool! Bis um 0 Uhr ging das Spiel. Panama siegte gegen Bocas del Toro. Nach dem Spiel ging ich auf dem schnellsten Wege mit Elizer heim. Zuhause habe ich mich dann auch bald darauf schlafen gelegt.
Sonntag:
Auch heute Morgen habe ich mal wieder nicht ausschlafen dürfen. Denn mein Handy klingelte und diesmal war es Becky. Sie rief mich an und sagte mir, dass sie gerade in einem Laden ist, wo es Erinnerungsstücke von Panama gibt. Ob ich was wolle? Sie erzählte mir was es gab und ich sagte dann, was ich haben wollte. Ich habe mir schöne Sachen gekauft! Anschließend habe ich mich langsam auf den Weg in die Küche gemacht um mein Frühstück zu machen. Genüsslich aß ich mein Müsli, das ich mir letztens gekauft habe. Anschließend ging es ein wenig Fernseher schauen. Es kam ein wenig Musik, ein wenig Comedy, … Ein Mix einfach. Der Morgen selber war einfach sehr langweilig. Der Mittag war dann eigentlich auch nicht sehr interessant, da es anfing zu regnen. Am frühen Nachmittag kamen dann Becky und meine Mama wieder aus David heim. Becky präsentierte mir gleich meine Sachen und meine Mama lud das Auto aus. Der Regen nahm immer mehr zu und zudem stieg meine Angst, denn heute Abend ist das große Finale vom Baseball hier in Santiago und Becky und ich wollen hin gehen. Doch bei Regen findet kein Spiel statt. Bis zum Abend hinein regnete es ununterbrochen. Um 20 Uhr, als das Spiel eigentlich beginnen sollte, regnete es immer noch. Im Fernseher kam, dass um 20.30 Uhr entschieden wird, ob gespielt wird oder nicht. Dann kam die Entscheidung, dass gespielt wird und ich packte meine Sachen. Marlene und ihre Kinder haben es auch spitz bekommen und fuhren mit mir voraus zum Stadion. Becky kam später nach, weil sie erst noch mit Luis schlafen musste! Im Stadion angekommen hatten wir Glück, denn das Stadion war fast wieder voll, doch heute kamen wir rein. Wir hatten sogar einen super Sitzplatz. Das Spiel begann dann um 21 Uhr und ging sehr sehr lange. Die einzelne Runden zogen sich sehr und dann, irgendwann um 2.30 Uhr morgens, war es soweit. Bocas del Toro gewann das Spiel und zudem das ganze Turnier. Glückwunsch! Gefeiert wurde mit feierlicher Zeremonie und einem Wahnsinns- Feuerwerk. Doch als wir dann das Stadion verlassen haben, versuchten wir schnell ins Auto zu kommen, denn erstens waren viele Personen nun da und zweitens wurde es sehr kalt. Im Auto angekommen, fuhren wir auch schnell heim! Um 3 Uhr kam ich dann ins Bett und schlief auch sofort ein.
Montag:
Heute ist schon wieder Wochenbeginn. Doch da heute Tag der Freiheit ist, ist heute keine Schule und somit auch kein Schulkiosk, doch da morgen wieder Kiosk ist, mussten wir heute ja wieder die Sachen kochen. Also war Becky wieder den ganzen Tag unterwegs, um Lebensmittel zu kaufen. Komischerweise haben heute aber alle Supermärkte auf. Ich hingegen habe heute wieder sehr lange geschlafen. Denn ich kam heute ziemlich spät ins Bett. Doch um 12 Uhr traf ich mich mit Generina im Zentrum von Santiago. Denn eigentlich wollten wir einen Internetstick für sie kaufen, doch leider hatte dieser Laden heute geschlossen. Also gingen wir ein wenig der Straße entlang und entschieden uns, in einen Laden zu gehen, wo man auch Erinnerungsstücke kaufen kan. So konnte ich mir da heute mal eine wunderschöne Panamatasse kaufen und eine eiserne Ananas mit Panamaprägung. Wunderschön! Generina kaufte sich noch eine Computerbrille und danach mussten wir uns schon wieder trennen, denn ich sagte meiner Familie, dass ich nur schnell was kaufen gehe. Also durfte ich nicht lange fehlen. Wieder zuhause angekommen, habe ich dann den Nachmittag damit verbracht, mein Zimmer aufzuräumen und habe angefangen, weitere Klamotten, die ich in Panama nicht mehr benötige, in meinen Koffer zu verstauen. Denn meine Abreise kommt Tag für Tag immer näher. Es sind leider nur noch 6 Wochen, bis ich wieder deutschen Boden unter den Füßen habe. Das wird schneller gehen, als man glaubt, da ich einfach jeden Tag was zu tun habe. Am Abend haben meine Mama und ich dann ein kleines Abendessen gekocht. Wir haben Hamburger gekocht und haben die anschließend gegessen. Eine Delikatesse kann ich euch sagen. Nach dem Essen hat sich meine Mama allerdings schlafen gelegt und mein Papa auch. Becky verzog sich mit Luis zu einen Geburtstag und so war ich alleine und ging in mein Zimmer, wo ich ein wenig mit meinem Computer arbeitete. Zudem schrieb ich diesen Blog und schaute danach noch ein paar Folgen Big Bang Theory. Dann schlief ich friedlich ein. Morgen werde ich aber ausschlafen und am Mittag werde ich mit Generina den Internet-Stick kaufen gehen!
Donnerstag, 3. Mai 2012
Donnerstag – Neue Putze
Der heutige Donnerstag war eigentlich nichts Besonderes. Heute Morgen, als ich aufgewacht bin, wurde ich zuerst einmal von einer böse schauenden Frau beobachtet. Ich habe mich gewundert, wer das ist, doch Becky hat mich kurz darauf aufgeklärt. Es ist Frau Rosa und sie ist die Nachfolgerin von Generina. Rosa oder "Rosi", wie sie auch genannt wird, war gerade dabei das Mittagessen zu kochen. Arg viel mehr konnte sie auch nicht wie Generina. Es gab Reis mit Hühnchen und Linsen. Ich hingegen habe mich schnell gerichtet und verzog mich in die Kioske, denn ich habe einen Anruf bekommen, dass das ein oder andere Zeug im Kiosk fehlt. Also musste ich es bringen. Nachdem ich das Wasser und die Malzbiere abgeliefert hatte, ging es wieder heim zum Mittagessen. Nun hatte ich denn Vergleich, welches Essen besser ist und es ist eindeutig das von Generina!!! Nach dem Mittagessen verzog ich mich in mein Zimmer, denn es war einfach "tote Hose" zuhause, so ganz ohne Generina... Am Nachmittag ging dann das Programm wie jeden Tag wieder los. Zuerst Supermarkt und danach in den Kiosk gehen, doch zuvor habe ich noch kurz mit meinen deutschen Eltern geskypt. Aber anschließend ging es dann wirklich los. Heute war aber leider ein sehr schlechter Tag. Wir haben in der ganzen Abendschicht nur insgesamt 25 Dollar eingenommen. Das ist total deprimierend – aber zum Glück war die Morgen- und Mittagsschicht genau so schlecht dran. Heute war einfach kein guter Tag. Am Abend ging es dann wieder heim zum Kassensturz machen, doch heute ging es eindeutig schneller, da einfach nicht viel da war. Dann ging ich in mein Zimmer – aber noch nicht, um schlafen zu gehen! Ich ging heute dann sehr spät ins Bett, damit ich morgen länger schlafe, denn ich werde morgen Abend mit meinen AFS-Santiago Freunden auf die Feria de Azuero gehen und das wird wieder sehr lange und da will ich fit sein!
Mittwoch, 2. Mai 2012
Erster Mittwoch im Mai
Der heutige Mittwoch war sehr traurig für mich, denn heute morgen kam Generina ins Haus und hat ihre Sachen geholt! Sie kam um 9.00 Uhr und packte all ihre Klamotten, Schuhe, Gegenstände, … Sie benötigte eine Stunde dafür, doch für mich kam es vor wie 10 Minuten! Es war einfach so endgültig. Einfach nur schrecklich. Sie kam dann mit mir noch kurz ins Zimmer und wir haben geredet und gelacht und dann meinte sie, sie müsse nun gehen! Das war sehr schlimm! Während sie anfing ein Taxi zu rufen, musste ich anfangen zu heulen. Abschiede sind einfach nichts für mich! Nicht einmal, wenn ich mit dieser Person nur ein paar Tage getrennt bin. Sehr schlimm! Als dann das Taxi da war, ging alles so schnell! Sie lud alles ein, umarmte mich und fuhr weg. Zuvor machten wir noch aus, dass wir jeden Abend telefonieren und morgen Abend zusammen Essen gehen. Nachdem sie weg war, wollte ich nur noch in mein Zimmer und nichts mehr wissen! So war es auch, ich lag den halben Mittag in meinem Zimmer und spielte mit meinem PC herum und hörte Musik. Am Nachmittag verlies ich dann mein Zimmer und zog mich an, denn Becky kam von der Arbeit heim und fragte mich, ob ich mit ihr einkaufen gehen würde. Also sagte ich zu und ging mit. Wir kaufte die Sachen für den heutigen Kiosk! Als wir dann alles hatten, haben wir noch das ein oder andere Zeug erledigt und dann ging es heim. Dort haben wir Luis angetroffen. Eigentlich sollte er bis morgen bei seinem Papa sein, doch der wollte ihn nicht mehr. So musste Becky sich also wieder um Luis kümmern und ich musste alleine in den Kiosk gehen. War aber kein Problem, denn ich kenne mich ja in diesem Thema aus. Wir hatten bis 20.30 Uhr geöffnet. Als wir geschlossen haben, zählte ich das Geld, verpackte es und wir konnten heim gehen. Zuhause haben wir dann den ganztägigen Kassensturz gemacht und haben glücklicher weiße 13 Dollar mehr gehabt, als sein sollte! Das freute meine Mama und so konnte sie mit gutem Gewissens ins Bett gehen. Ich hingegen war nicht so glücklich. Ich trauerte immer noch ein wenig, doch zum Glück habe ich dann um 22.00 Uhr einen Anruf bekommen. Es war Generina und sie hat mit mir über 40 Minuten geredet. Wir haben uns alles mögliche erzählt. Das war so toll! Ich vermisse sie so dolle und kann es nun nicht mehr abwarten, bis der 20. Juni ist, denn dann fliegen wir zusammen nach Deutschland und ich darf wieder mit ihr in einem Haus wohnen und ich habe sie jeden Tag um mich! Das wird schön!
Dienstag, 1. Mai 2012
Schockender Tag
Diesen Dienstag werde ich glaube ich nicht so schnell vergessen! Es ist heute was Schreckliches passiert, doch gleich mehr dazu. Mein Tag fing heute an, als Evelyn und ihre Familie wieder abgereist sind Richtung Panama. Kurz nachdem sie verschwunden waren, kam auch schon Becky und stellte fest, dass Generina noch nicht da ist! Eigentlich hätte sie heute wieder arbeiten müssen und deshalb hat Becky mal Generina auf dem Handy angerufen. Sie hat sie erreicht und meinte, sie sei in Panama und bevor sie aussprechen konnte, legte Becky auf und rief meine Mama an. Diese war gleich so wütend, dass meine Mama ebenfalls aufgelegt hat. Doch 10 Minuten später hat sie wieder angerufen und meinte zu Becky, sie solle Generina anrufen und ihr mitteilen, dass sie nicht mehr kommen braucht. Sie ist gekündigt! Schock! Generina und ich waren beide geschockt. Becky fiel es auch schwer, aber sie kann die Aussage ihrer Mama nicht rückgängig machen. So verlief mein Mittag sehr traurig und einsam in meinem Zimmer. Immer musste ich an Generina denken, warum sie nicht gekommen ist und ob man es nicht rückgängig machen kann und vieles weitere. Doch am Nachmittag war ich so am Boden, dass ich eine Abwechslung brauchte. Ich rief mir ein Taxi und ging zum Schulkiosk und wollte arbeiten. Dort angekommen, hatte ich dann gerade meine Sachen gerichtet gehabt, als Generina mich angerufen hat. Sie wollte mit mir reden. Sie war am Boden zerstört und das konnte ich gut verstehen! Sie erklärte mir, was los ist. Ihr Bruder, der in Panama wohnt, hatte einen schweren Autounfall und kam ins Krankenhaus und weil ihre Eltern nicht alleine nach Panama können, hat sie ihre Eltern begleitet. Ist ja sehr verständlich und sie meinte, sie habe versucht meine Mama anzurufen, doch diese hat nicht abgenommen. Becky hat ebenfalls nicht abgenommen oder einfach zu früh aufgelegt. So konnte sie nicht einmal um Erlaubnis fragen! Nun ist es also so, dass sie morgen früh um 8 Uhr hier sein muss um ihre Sachen zu holen. Sie hat 1 Stunde und muss wieder verschwinden und bekommt nicht ihren Monatsgehalt. Das ist sehr ungerecht. Aber ich will mich nicht mit meiner Mama anlegen. Ich werde nun versuchen, so oft wie möglich mit Generina was zu unternehmen. Sie meinte zu mir, jetzt habe sie mehr Freizeit. Sie könne mit mir öfters ins Kino gehen, oder auch mal eine Reise mitmachen, wie z.B. nach Bocas oder Decameron. Zudem sind es heute auf den Tag genau 50 Tage, bis wir nach Deutschland fliegen. Diese Zeit werden wir herum bekommen. Sei es auf gemeinsamen Wegen oder einzelne. Klar ist, sie ist und bleibt meine beste Freundin und ich werde mich immer um sie kümmern, auch wenn sie nicht mehr hier wohnt! Ich habe dann also im Schulkiosk geholfen und habe mich um das Geld gekümmert. Geschlossen haben wir dann um 20.45 Uhr. Zuhause haben wir dann auch gleich einen Strich unter die Rechnung gemacht und ich verzog mich ins Zimmer, weil ich doch ein wenig wütend auf meine Mama war! Das merkte sie mir vermutlich auch an, aber man kann nichts mehr ändern! Leider!
Montag, 30. April 2012
Tag der Arbeit
Heute war der "Tag der Arbeit", doch gemerkt hat man nur wenig davon! Heute Morgen hat mich Cookie wach gebellt, da sie im Hof ein Auto gehört hat. Doch es war nur Becky, die gerade wieder heim kam. Nach dem Frühstück ging ich Fernseh schauen, weil ich sonst nichts anderes zu tun hatte. Am Mittag konnte ich dann nicht mehr Fernseher schauen, denn es kamen Arbeiter. Diese haben heute Nachmittag Rohre hinter dem Haus verlegt, damit mein Papa eine Dusche für Marlene bauen kann. Am Nachmittag kamen dann meine Eltern und Evelyn wieder heim und alles war wieder gut. Evelyn und ihre Familie haben ihr Zimmer bezogen und haben sich gerichtet, um einkaufen zu gehen. Sie werden bis morgen bleiben. Der Abend verlief dann ganz ruhig. Es passierte nichts Großartiges und so schauten wir nur Fernseher oder redeten. Am Abend gab es dann ein großes gemeinsames Abendessen. Es war Pizzaabend und alle aßen Pizza. Nach dem Essen verschwanden meine Mama und Becky, weil diese die Sachen für den Kiosk morgen kaufen mussten. Doch sie waren schnell wieder da, weil sie noch kochen mussten. Am Abend, als ich mich dann verabschieden wollte, kam mein Papa auf die Idee, wir könnten doch jetzt irgendwo einbrechen gehen! Ich schaute ihn mit großen Augen an und er holte Werkzeug, um Türen aufzubrechen. Ich verstand die Welt nicht mehr und er sah es mir an. Er nahm sich eine schwarze Socke mit und ging mit mir hinters Haus, er wollte sich die Socke über den Kopf spannen, doch sie war zu eng. Also hat er sie um das Handgelenk gemacht und setzte sich vor eine Tür. Er setzte das Werkzeug an und "knack", die Tür war offen! Wir haben uns nun schon so gefreut auf einen großen Schatz mit viel Gold, doch hinter der Tür war nur eine dreckige Toilette und Staub. Es war das Klo von Marlene. Jemand verschloss die Tür von innen und steckte den Schlüssel hinein, der dann unglücklicherweise abgebrochen war. Doch als die Tür offen war, war alles ok und nun konnten alle ins Bett gehen. Ich hingegen habe nicht ans Schlafen gedacht. Ich schaute lieber noch munter Videos an und ein paar Serien und chattete noch mit ein paar Freunden!
Sonntag, 29. April 2012
Sonntag – Abgesagter Familientag
Eigentlich war heute geplant, einen Familientag auf Isla Iguana zu machen, doch meine Familie sagte kurzfristig ab, mit der Begründung, der Tag wäre zu regnerisch und es fehlt sowieso mein Papa! Also verlief der Tag eben anders... Wir ihr wisst, waren wir heute Nacht sehr lange auf, um zu feiern und auch aus diesem Grund kam ich so spät ins Bett. Klar war ja dann, dass ich auch heute ziemlich lange schlafen würde. Das habe ich auch. Zuerst einmal habe ich bis um 10 Uhr geschlafen, dann nochmals von 12 bis und 3 Uhr. Zwischenzeitlich kamen auch Evelyn und Juan sowie die Kinder vorbei, da diese heute Mittag nach Santa Fé fahren werden und dort eine Nacht verbringen. Sie wollten einfach von der Großstadt raus ins Land und das kann man am besten in Santa Fé. Doch tagsüber waren diese in Santiago, um einfach ein wenig mit uns reden zu können, sowie mit mir, wie es nun um Generina steht. Der Mittag verging dann doch relativ schnell, da ich nicht viel mit bekommen habe. Ich war den ganzen Tag ein wenig "abseits der Straße". Um 17 Uhr haben sich dann Evelyn und ihre Familie sowie meine Eltern auf den Weg nach Santa Fé gemacht. Becky und ich blieben in Santiago, da das Haus keine Plätze mehr hat. Ich habe den Rest des Abends damit verbracht einkaufen zu gehen und ein wenig Fernseher zu schauen. Es kamen tolle Serien sowie ein toller Film für Jugendliche. So habe ich dann unspektakulär denn Tag abgeschlossen. Morgen früh werde ich dann nicht ausschlafen können, da um 7 Uhr ein Mann kommt und Wasserleitungen hinter dem Haus verlegt. Mein Papa erklärte mir wie es gemacht werden muss und ich muss morgen dem Mann erklären wie es geht! So blieb ich heute nicht allzu lange auf, da ich sowieso Schlaf gebraucht habe!
Feria de Azuero
Der heutige Tag selber war eigentlich nicht ganz so besonders. Ich habe morgens sehr lange ausschlafen können. Das tat wieder gut! Als ich wach war, war Becky immer noch unterwegs. Sie kam noch nicht von der Feria zurück. Wir wunderten uns eigentlich ein wenig, doch sie kam später dann! Den ganzen Mittag und Nachmittag hatte sie verschlafen, da sie ja die ganze Nacht durchgemacht hat. Ich hingegen habe mich noch intensiv mit Generina unterhalten, da diese heute ja wieder nach Santa Fé geht und erst wieder am Mittwoch kommen wird. Doch um 12.00 Uhr musste sie dann gehen, da ihr Bus nicht wartet. Ich habe sowieso gehen und Bananen kaufen müssen und da habe ich sie gleich mitnehmen können. Das war für sie auch gut! Der Nachmittag war dann sehr ruhig im Hause Quezada. Am Abend war dann wieder mehr Programm. Becky hat eingeplant, dass wir heute wieder Party machen gehen und ich diesmal mitgehen soll. Also sagte ich zu. Doch zuerst einmal haben wir eine Babysitterin für Luis gebraucht, da dieser nicht alleine schlafen kann. Also haben wir die Tochter einer Angestellten vom Kiosk abgeholt und diese nach Hause gebracht. Als diese sich dann um Luis gekümmert hat, sind Becky und ich verschwunden. Wir haben 2 Freundinnen von Becky abgeholt und sind gemeinsam nach Chitré gefahren. Doch bevor wir zum Fest gefahren sind, ging es noch schnell in ein Hotel, wo eine Hochzeit statt fand. Dort waren auch Evelyn und ihre Familie. Becky wollte unbedingt den Kindern "Gute Nacht" sagen. Also machten wir kurz Stopp und fuhren dann direkt weiter. Eigentlich dachte ich dass das Fest nur Disco ist und nicht mehr, doch ganz anders. Als wir ankamen sah ich dann allerdings, dass es eine große Messe ist mit vielen Ausstellern. Es wurden Landwirtschaftsgeräte vorgestellt, die Polizei hat sich vorgestellt … Doch abends gab es eben noch den Discozugang. Und diesen wollten wir. Wir gingen also auf das Festgelände und haben uns direkt Eintrittskarten fürs PH (größte mobile Disco in Panama) gekauft. Dort haben wir dann kräftig von 22 Uhr bis um 3 Uhr getanzt, getrunken und gelacht. Ich habe allerdings nichts getrunken, denn ich war heute mal wieder zuständig für's nach Hause fahren. Um 3 Uhr fuhren wir dann heim. Als wir dann um 5 Uhr zuhause waren, war mein Papa auch schon wieder wach. Dieser hat sich gerichtet für den Ausflug nach Panama. Er muss dort was abholen und kommt am Nachmittag wieder zurück. Ich hingegen habe mich auf direktesten Wege in mein Bett verabschiedet und bin sofort eingeschlafen!
Freitag, 27. April 2012
Letzter Wochentag
Heute ist schon wieder Freitag! Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergeht. Der heutige Freitag war eher uninteressant, denn heute ist fast nichts geschehen. Heute Morgen kam Luis wieder von seinem Papa heim und es gab gleich wieder Ärger. Er wollte nur Fernseher, Fernseher und nochmals Fernseher, doch er hatte heute Morgen Karateunterricht. Also musste Generina ihn anziehen und ich ihn zur Schule für Karate fahren. Doch zum Glück dauerte dies nicht so lange. Wieder zuhause, habe ich mich nochmals ein wenig schlafen gelegt, weil ich einfach so müde war. Zudem hatte ich Kopfschmerzen. Fast hätte ich es verschlafen, Luis wieder abzuholen, doch alles hat gerade nochmals gepasst. Der Morgen verlief ganz ruhig. Ich legte mich in die Hängematte und genoss mein Leben mit Musik. Am Mittag verspürte ich wieder Müdigkeit und deswegen legte ich mich nochmals 2 Stunden zum schlafen. Bis um 16.00 Uhr schlief ich. Tat richtig gut! Dann musste ich Marlene und Roswel von der Schule abholen. Als diese dann zuhause waren, kam auch Becky heim und meinte, dass sie heute Abend auf ein großes Festival geht und sie wird von 21 Uhr bis um 7 Uhr morgen früh bleiben und feiern und sie wollte, dass ich mitgehe. Doch ich sagte ihr gleich ab, denn ich habe in dieser Zeit etwas Besseres vor, als zu feiern. Ich ging dafür abends mit Marlene, ihren Kindern und Generina nett essen und machten uns einen schönen Abend. Wieder zuhause, haben wir ein wenig Telenovela geschaut und danach zog es uns ins Zimmer. Ich habe mir die neuste Folge Alarm für Cobra 11 angeschaut und Generina schlief mit Luis, da dieser nicht alleine schlafen kann! So endete dann auch der öde Freitag! Morgen wird wieder ein guter Tag, denn morgen kommt Evelyn und ihre Familie zu Besuch! Sonntag machen wir einen Familientag auf Isla Iguana! Ich freue mich schon!
Donnerstag
Heute war ein Tag, wie viele in letzter Zeit. Heute Morgen habe ich wieder schön ausschlafen können. Denn endlich muss ich nicht mehr in die Schule und ich kann machen was ich will. Als ich dann trotzdem wach war, habe ich mich zuerst einmal zu Generina begeben, um mit ihr ein wenig zu reden. Sie wusste nicht, was sie in der Zeit machen sollte, also setzte sie sich mit mir ins Wohnzimmer und lernte mit mir Deutsch. Das macht ihr außerdem sehr viel Spaß, denn ihr liegt viel daran Sprachen zu lernen. Doch allzu lange konnten wir nicht lernen, da sie kochen musste. Es kommen schließlich später wieder alle heim und wollen ein Mittagessen haben. Während sie zum kochen ging, ging ich hinters Haus und habe dort ein wenig Fernseher geschaut, denn was sollte ich sonst bei dieser Hitze machen? Ich schaute Musikprogramme, Jugendserien, …. Dies machte ich so lange, bis es Mittagessen gab. Generina hat heute Spaghetti mit Tomatensoße gekocht. Lecker war es! Als ich dann jedoch fertig war mit Essen, ging es in mein Zimmer. Dort habe ich ein wenig gechattet – bis plötzlich das Internet zusammengebrochen ist. Auch nach mehreren Versuchen wollte es einfach nicht funktionieren. So hatte ich heute also keine Chance, meinen Blog ins Internet einzustellen. Als ich dann eben nicht mehr am Computer arbeiten hab können, ging ich eben Richtung Kiosk, denn ich wollte unbedingt wieder helfen. Leider hat es sich auch heute wieder nicht gelohnt, doch es passte alles. Wie immer haben wir dann um 20.30 Uhr den Kiosk geschlossen, ich habe das Geld gezählt und wir fuhren heim! Zuhause hat meine Mama das Geld empfangen, alles notiert und hat sich dann in Richtung Bett verabschiedet. Ich ging noch eine Weile hinters Haus, weil dort Generina war und Fernseher geschaut hat. Ich wollte mich dazugesellen, doch Generina ging kurz nach meiner Ankunft schlafen! Sie war sehr müde und ich ehrlich gesagt auch. Also ging sie in ihr Zimmer und ich in meins!
Mittwoch, 25. April 2012
Bayern Tag!
Der heutige Tag sollte eigentlich aufregender als der von gestern werden. Das wurde er auch, doch leider kam ich heute nicht richtig in Fahrt! Generina weckte mich am Morgen und meinte, ich solle sie zum Kiosk fahren, sie müsse dort arbeiten, weil eine Arbeitskraft fehlt. Also habe ich mich noch im Halbschlaf gerichtet und bin dann mit ihr losgefahren. Während sie im Kiosk gearbeitet hat, ging ich zum anderen Kiosk, denn dort musste auch was abgeliefert werden. Als dies geschehen war, ging ich aber wieder zum anderen Kiosk, um Generina abzuholen, denn sie konnte ja nicht die ganze Zeit da bleiben, denn sie musste daheim kochen und putzen. Also nahm ich sie gerade wieder mit und fuhr heim. Zuhause habe ich mich dann noch ein wenig hingelegt, da ich noch zu müde war. Als ich dann jedoch wieder wach war, habe ich ein wenig im Esszimmer verbracht und habe meinen Laptop aufgebaut um dort zu arbeiten. Doch dies konnte ich nicht lange machen, weil Generina unbedingt ins Facebook wollte. So meldete ich mich wieder ab und sie sich dafür an. Ich schaute währendddessen den Countdown zum Fußballspiel an. Real Madrid vs Bayern München. Die Zeit wurde immer kürzer und kürzer und dann begann das Spiel. Gleich zu Beginn der Schreck! 11 Meter und kurz darauf noch ein Tor! Es stand 2 zu 0 für Real Madrid. Das war schlecht, denn nun würden die Könige gewinnen. Doch noch in der ersten Halbzeit machte Bayern ein schönes Tor, denn sie hatten auch 11 Meter bekommen. Die zweite Halbzeit war wie ein Krimi. Immer wieder kam der Ball gefährlich nah ans Tor, doch nie wurde es was. Dann kam die Verlängerung. Ebenfalls ohne Treffer und dann kam der Horro-Krimi! Das Elfmeter-Schießen entscheidet, wer am 19. Mai in München um den Titel spielt. Bayern fing an mit 11 Meter und TOOOOOR! 1-0. Real verfehlt und schon kam wieder Bayern. Bayern trifft wieder und TOOOOOOR! 2-0. Es wurde immer spannender. Ich wurde immer nervöser, doch als dann Schweinsteiger dran war und seinen Schuss perfekt im Kasten versenkte, war der Krimi vorbei! Bayern wird am 19. Mai ein Heimspiel gegen Chelsea haben! Doch bis dahin ist noch lange Zeit hin! Nach dieser großen Freunde verbrachte ich dann den Nachmittag zuhause und habe mit Freunden gechattet und über das Spiel geredet. Am Abend hingegen hat es mich allerdings in den Kiosk verschlagen! Ich wollte wieder arbeiten gehen und dann ging ich. Doch leider war heute fast nichts los, da der Kiosk gerade umgebaut wird und deshalb sehr wenig Platz ist. Doch trotz dessen haben wir eine tolle Tagessumme erwirtschaftet. Am Abend habe ich dann noch ein wenig das Baseballspiel verfolgt und danach geholfen, das Kioskgeld zu zählen. Als dies jedoch geschafft war, verzog ich mich in mein Zimmer wie alle anderen auch und habe dort noch ein wenig gechattet!
Dienstag, 24. April 2012
DNLT – Der Nichts Los Tag
Der DNLT war heute. Heute morgen hat mich Becky darum gebeten, sie zur Arbeit zu fahren, da sie heute mit einem Bus nach Soná fahren wird und daher nicht das Auto benötigt. So habe ich mich also rasch angezogen und habe sie zur Arbeit gefahren, wo alle schon auf sie gewartet haben. Während Becky mit ihrer Gruppe weg fuhr, fuhr ich wieder heim, denn ich habe schon den nächsten kleinen Auftrag bekommen. Ich musste Geld zum Kiosk meiner Mama bringen. Diese bestellte zu dieser Zeit Getränke und musste gleich bezahlen. Also brachte ich ihr das Geld und fuhr wieder heim und ab diesem Zeitpunkt begann mein DNLT. Anstatt zuhause irgendetwas zu machen, habe ich mich nochmals schlafen gelegt, genau so wie Generina, denn niemand außer ihr und mir war zuhause. Um 11.00 Uhr wachten wir fast gleichzeitig auf. Ich, weil ich nicht mehr müde war und sie, weil sie kochen musste. Während sie zum kochen ging, habe ich mich gerichtet und angezogen. Danach pflanzte ich mich ins Wohnzimmer um dort Fernseher zu sehen sowie den Countdown zum Chelsea vs Barcelona Spiel. Ich habe bis kurz vor Start gewartet und habe mir dann schnell mein Essen gekocht, damit ich rechtzeitig wieder zum Start da bin. Es gab Pestospaghetti! Genau zum Anpfiff war ich dann wieder am Fernseher. Das Spiel verlief super! Zuerst machte Barcelona 2 Tore doch in der Verlängerung zur Halbzeit machte Chelsea ein Tor! Es blieb spannend und dann ging es weiter zur 2 Halbzeit. Die ganze Zeit wurde kein Tor gemacht doch dann, wieder in der Verlängerung, doch diesmal zu Spielende, das Traumtor von Chelsea! 2 zu 2 und dies bedeutet, Barcelona ist für dieses Jahr draußen. Morgen wird es dann nochmals spannend! Bayern gegen die Könige, Real Madrid! Der Nachmittag wurde dann langweilig, denn der Kiosk war heute Abend geschlossen! So musste ich heute also nicht zum arbeiten und meine Mama verbrachte ihren Nachmittag ebenfalls zuhause. Ich verbrachte also den Großteil des Tages im Wohnzimmer und schaute Fernseher oder hörte Musik! Doch am Abend wollte ich raus und ging mit meiner Mama mit zum Einkaufen, denn wir brauchten wieder Lebensmittel für den morgigen Tag. Direkt nach dem Einkaufen ging es dann aber wieder heim, wo es mit der Langeweile weiter ging. Am Abend habe ich noch ein paar Dokus bei Youtube angeschaut und ein paar Folgen von Two and a half men! So machte ich meinem heutigem DNLT ein Ende und Morgen sieht hoffentlich wieder alles anders aus!
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